Internationales Engagement

Diakoneo blickt auf eine über 160-jährige Geschichte zurück, bei der internationales Engagement immer eine große Rolle gespielt hat. Die damalige Diakonissenanstalt Neuendettelsau baute schon in den ersten Jahrzehnten des Bestehens Projekte im europäischen Ausland, aber auch in Übersee auf. Bereits Pfarrer Wilhelm Löhe, der Gründer der Diakonie Neuendettelsau (1808 – 1872), hat Diakonissen nach Nordamerika, ins Baltikum, ans Schwarze Meer und nach Bessarabien (heute Moldawien) gesandt, um Menschen zu betreuen und zu versorgen.

1868/69 wurden in Nizza an der französischen Riviera Menschen aus dem nördlichen Europa betreut und versorgt, die dort ihren Lebensabend verbrachten oder überwinterten.

In einer globalisierten und vernetzten Welt möchten wir unser diakonisches Engagement auch heute genauso wie zu Gründerzeiten nicht nur auf Deutschland beschränken. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, durch unsere praktische Arbeit das Wort Gottes mit Hand und Herz weiterzugeben. Vor diesem Hintergrund arbeitet Diakoneo mit vielen Partnern in Europa und der Welt zusammen.

Kontakt

Diakonie Neuendettelsau
Institut für Internationale Zusammenarbeit
Wilhelm-Löhe-Straße 16
91564 Neuendettelsau

Tel.: + 49 (0) 98 74 / 8 - 23 30
Fax: + 49 (0) 98 74 / 8 - 23 32
E-Mail schreiben

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Wichtige Aspekte des internationalen Engagements sind:

  • Vernetzung in Europa und der Welt - Zusammenarbeit mit langfristigen Kooperationspartnern für eine nachhaltige Entwicklung
  • Austausch von Wissen und Erfahrungen
  • Austausch von Personal
  • Gewinnung von finanziellen Mitteln für die internationale Projektarbeit
  • Internationale Zusammenarbeit als treibender Innovationsfaktor 

Soziale Angebote vor Ort

Diakoneo ist am Auf- und Ausbau eigener Einrichtungen im europäischen Ausland interessiert. Zurzeit betreiben wir drei Pflegeeinrichtungen in Polen an den Standorten Gdansk (Danzig), Katowice (Kattowitz) und Olsztyn (Allenstein). Das Institut für Internationale Zusammenarbeit ist zentraler Ansprechpartner für die Kontakte und Aktivitäten im Ausland.

Aus unserem Magazin
29. April 2019

Vor fast 6 Jahren kam die 31-jährige Spanierin, Irina Cepeda-Romero, nach Deutschland. Bei ihrer Ankunft konnte sie kein Wort Deutsch sprechen oder verstehen. Heute ist Irina immer noch in Neuendettelsau. Sie ist beruflich und privat integriert und sehr glücklich.

17. Februar 2019

Den 1. März 2017 werden Patricia Lamas Marin und Kassandra Herrero wohl nie vergessen. Mit nur einem Koffer und ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, haben die beiden Spanierinnen an diesem Tag ihr neues Leben in Neuendettelsau begonnen. Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Diakonie Neuendettelsau sollte ihr Sprungbrett in eine berufliche Zukunft werden.

31. Juli 2018

Jugendliche mit Behinderung werden in der Môrenson Special School in der namibischen Hauptstadt Windhoek gefördert und unterrichtet. Die beruflichen Perspektiven sind allerdings schlecht. Nadine Vogel, die in der Werkstatt für behinderte Menschen in Neuendettelsau arbeitet, wird die Schule deshalb bei einem dreimonatigen Aufenthalt in Südwestafrika unter anderem dabei helfen, eine Werkstatt aufzubauen. Die Diakonie Neuendettelsau unterstützt sie dabei.

31. Juli 2018

Jugendliche mit Behinderung werden in der Môrenson Special School in der namibischen Hauptstadt Windhoek gefördert und unterrichtet. Die beruflichen Perspektiven sind allerdings schlecht. Nadine Vogel, die in der Werkstatt für behinderte Menschen in Neuendettelsau arbeitet, wird die Schule deshalb bei einem dreimonatigen Aufenthalt in Südwestafrika unter anderem dabei helfen, eine Werkstatt aufzubauen. Die Diakonie Neuendettelsau unterstützt sie dabei.