Ausbildung in pädagogischen Berufen - unsere Schulen

"In einem Beruf mit Menschen arbeiten", das wünschen sich viele unserer Schülerinnen und Schüler. Die Diakonie Neuendettelsau bietet an Standorten in Mittelfranken und Oberfranken insgesamt fünf Ausbildungen an, die zu einer Tätigkeit in einem pädagogischen Beruf qualifizieren: Erzieherausbildung, Heilerziehungspflege, Heilerziehungspflegehilfe, Heilpädagogik und Kinderpflege.

In allen Bereichen verfügen wir über langjährige Ausbildungserfahrung und über enormes fachtheoretisches und auch fachpraktisches Wissen. Unter unserer Trägerschaft finden sich bayernweit verschiedene Berufsfachschulen, Fachakademien und Fachschulen.

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Kontakt

Direktion Bildung
Wilhelm-Löhe-Str. 23
91564 Neuendettelsau

Tel.: +49 (0) 98 74 / 8 - 63 93
Fax: +49 (0) 98 74 / 8 - 63 28

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Veranstaltungen
27. November 2018

Neuendettelsau: Informieren Sie sich im Luthersaal über unsere Ausbildungsangebote!

Allgemeine Informationen zur Ausbildung in pädagogischen Berufen

Persönliche Eigenschaften

Für die Ausbildung in Pädagogischen Berufen sollten Sie folgende persönliche Eigenschaften mitbringen:

  • Teamfähigkeit
  • Flexibilität
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Sprachgewandtheit
  • Einfühlungsvermögen
  • Kreativität
  • Interesse an sozialen, pflegerischen und medizinischen Aufgaben
  • Bereitschaft zu körpernahen Tätigkeiten
  • Verantwortungsbewusstsein und Organisationstalent
  • Selbständigkeit, Frustrationstoleranz
  • Aufgeschlossenheit für neue pädagogische Ansätze

Von Vorteil sind auch:

  • Musikalität
  • Ideenreichtum
  • Beweglichkeit

Fachpraktische Ausbildung mit Praktika

Fachpraktika sind ein fester Bestandteil unserer Ausbildungen. Ziel ist es, das theoretische Wissen in der Praxis zu erproben und die eigene praktische Tätigkeit zu reflektieren. Unsere Schulen sind mit unseren verschiedenen Einrichtungen sehr gut vernetzt. Daher können wir viele interessante Praktikumsstellen innerhalb der Diakonie Neuendettelsau anbieten. Unsere Auszubildenden haben die Möglichkeit unterschiedliche Einrichtungen und Berufsbilder kennen zu lernen, sich mit anderen Auszubildenden auszutauschen und bereits während der Ausbildungszeit Kontakte zu knüpfen, die im späteren Berufsleben helfen.

Bei der Vermittlung der Praktikumsstellen sind wir gerne behilflich.

Unser diakonischer Auftrag

Der Dienst am Nächsten steht für uns an erster Stelle - auch in unseren Ausbildungen. Wir orientieren uns an christlichen Werten und vermitteln diese auch an unsere Schülerinnen und Schüler. In diesem Sinne fördern wir ihre Persönlichkeitsentwicklung und befähigen sie, diesen christlichen Auftrag auch in ihrem späteren Berufsleben, im Umgang mit den uns anvertrauten Menschen, umzusetzen.

Spezielle Informationen zur Ausbildung in pädagogischen Berufen

Ausbildung Erzieher/Erzieherin


3 Fachakademien für Sozialpädagogik
in Mittelfranken und Oberfranken

standorte

Neuendettelsau (Region Ansbach)
Fürth
Hof

An unseren Fachakademien für Sozialpädagogik in Fürth, Hof (in Oberfranken) und Neuendettelsau (im Landkreis Ansbach) bieten wir die Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher/Erzieherin an. Wer diesen Beruf wählt, übernimmt mit seinem pädagogischen Handeln an Kindern und Jugendlichen eine verantwortungsvolle Aufgabe. Ziel ist es, diese Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung zu begleiten, zu fördern und zu stärken.

Die Fachakademie ist eine höhere berufliche Schule, die eine berufliche Aufstiegsfortbildung anbietet und auf eine gehobene Berufslaufbahn vorbereitet. Die Studierenden werden befähigt, in den sozialpädagogischen Bereichen selbstständig tätig zu sein.

Erzieher sind neben den Eltern die wichtigsten Bezugspersonen

Erzieher und Erzieherinnen arbeiten in Kindertageseinrichtungen, Kinderheimen, Jugendwohnheimen, in Einrichtungen für Menschen mit heil- und sonderpädagogischem Förderbedarf, in Einrichtungen der Jugendarbeit und in Schulen.

Die Tätigkeitsschwerpunkte werden sich je nach Einrichtung etwas unterscheiden, zum Beispiel gestaltet man in einer Kindertagesstätte den Tagesablauf gemeinsam mit den Kindern mit Spiel, Musik oder Sport, in einer Einrichtung für Jugendliche steht man möglicherweise eher als Ansprechpartner zur Verfügung.

Hinzu kommen organisatorische Aufgaben wie Dokumentation und Koordination von Arbeitsprozessen und die Teilnahme an Teamsitzungen.

Mit einer Ergänzungsprüfung kann die Fachhochschulreife erlangt werden.

Daten & Fakten: Ausbildung Erzieher/-in

Ausbildungsziel:

Staatlich anerkannte/-r Erzieher/-in

Ausbildungsdauer:

3 Jahre:

  • Zwei Studienjahre mit integrierten Praktika
  • Ein Jahr Berufspraktikum mit begleiteten Theoriephasen und fachlicher Betreuung 
  • Grundsätzlich: mindestens mittlerer Schulabschluss und bestandenes Aufnahmeverfahren an der Fachakademie

  • und ein 2-jähriges Sozialpädagogisches Seminar mit dem erfolgreichen Abschluss als "Staatlich geprüfte/r Kinderpflegerin/ Kinderpfleger" oder eine einschlägige zweijährige Berufsausbildung

  • (Fach-) Abiturienten müssen das 2. Jahr des Sozialpädagogischen Seminar erfolgreich mit der Abschlussprüfung zum Erwerb des Berufsabschlusses als "Staatlich geprüfte/r Kinderpfleger/in" absolvieren.

Ausbildung:

Die Fachakademie vermittelt umfassendes aktuelles Fachwissen, eine bereite berufliche Handlungskompetenz und gibt Raum für die Persönlichkeitsentwicklung.

Die Inhalte der Fächer werden in 7 Lernfeldern miteinander verbunden: Werte/Wertehaltungen, Bildung/Bildungsprozesse, Wahrnehmen/Beobachten/Erklären, Methodisches Handeln, Ästhetische Erfahrung/Ausdruck/Gestaltung, Kommunikation/Interaktion, Kooperation/Koordination.

Der überwiegende Unterrichtsanteil entfällt auf die Fächer:
Pädagogik/Psychologie/Heilpädagogik und Praxis- und Methodenlehre.
Besondere Bedeutung hat der musisch-kreative Bereich.

 

Praxis:

Professionelles Handeln wird intensiv eingeübt, indem die theoretische Ausbildung eng mit verschiedenen Blockpraktika verbunden ist.

Durch individuelle Lernbegleitung in den Praktika und durch erfahrungs- und gruppenbezogenes Lernen im Unterricht wird die Entwicklung der Studierenden zu einer Erzieherpersönlichkeit nachhaltig unterstützt.

 

Besonderheiten:

Als evangelische Fachakademie ist das christliche Menschenbild und die christliche Wertorientierung Maßstab unseres Handelns in der Ausbildung. Im Rahmen unserer bestehenden internationalen Kontakte bieten wir den Studierenden auch die Möglichkeit, ein Praktikum im europäischen Ausland zu absolvieren.

 

Finanzielles:

Es wird ein angemessenes monatliches Schulgeld erhoben. Nähere Auskünfte erteilt die Schulleitung.  

Erzieher/ Erzieherinnen arbeiten in vielfältigen Arbeitsbereichen:

  • Kindertageseinrichtungen (Krippe, Kindergarten, Hort)
  • Kinderheim, Jungendwohngruppe
  • Einrichtungen für Menschen mit heil- und sonderpädagogischem Förderbedarf
  • Einrichtungen der Jugendarbeit
  • Schulen
Standorte Fachakademien für Sozialpädagogik
Aus unserem Magazin
22. April 2018

Erzieher und Kinderpfleger brauchen eine Menge Geduld und Einfühlungsvermögen auf der einen Seite, müssen sich auf der anderen Seite aber auch durchsetzen können und ein starkes Verantwortungsbewusstsein haben. Erzieher gestalten diese Zukunft direkt mit und übernehmen dadurch eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe.

Ausbildung Ergotherapie


Berufsfachschule für Ergotherapie

standort

Neuendettelsau (Region Ansbach)

Neu in der Region Ansbach ab dem Schuljahr 2017/2018 ist die Berufsfachschule für Ergotherapie am Standort Neuendettelsau. Die Diakonie Neuendettelsau setzt mit dieser Ausbildung einen neuen Akzent im bisherigen Ausbildungsprogramm und erweitert es um einen innovativen Gesundheitsberuf. Ergotherapie ist ein Beruf mit Zukunft. Der Bedarf an Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten ist enorm gestiegen - sei es mit eigener Praxis oder fest angestellt in einer Einrichtung. Die Ausbildung ist vielseitig und äußerst professionell gestaltet und bietet unseren Absolventen die besten Berufsaussichten.

Ergotherapeuten/-innen unterstützen und begleiten Menschen, die in ihren alltäglichen Tätigkeiten eingeschränkt sind. Das Ziel ist es, körperliche und geistige Einschränkungen so weit wie möglich zu verringern und psychische Stabilität zu erreichen.

Dementsprechend vielseitig ist das Tätigkeitsfeld von Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten. Sie unterstützen Menschen in ihren Freizeitaktivitäten, im Beruf oder beim Sport und bei der Körperhygiene. Dazu sind Empathie und Geduld gefragt! Kreativität sowie handwerkliches und gestalterisches Geschick bilden die Grundlage.

Die Schulplätze für den neuen Ausbildungsgang werden in der Reihenfolge der Bewerbungen vergeben. Wir freuen uns über Ihre Unterlagen und führen mit Ihnen ein persönliches Vorstellungsgespräch!

Daten & Fakten: Ausbildung Ergotherapeut/in

Ausbildungsziel:

Staatlich anerkannte/-r Ergotherapeut/in

Ausbildungsdauer:

3 Jahre in Vollzeit:

  • Schwerpunkt auf fachtheoretischer Ausbildung im ersten Jahr
  • Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr Tätigkeit an einer Praxisstelle und Besuch der Berufsfachschule in 10-wöchigem Wechsel

Ausbildung:

Ergotherapie ist ein vielfältiger Beruf, entsprechend vielseitig gestaltet sich auch die Ausbildung.
Der fachtheoretische Unterricht beinhaltet:

  • Medizinische Grundlagen
  • Ergotherapeutische Grundlagen und Behandlungsverfahren
  • Psychologie und Pädagogik
  • Handwerkliche und gestalterische Tätigkeiten
  • Spiele, Hilfsmittel und technische Medien

In der fachpraktischen Ausbildung lernen die angehenden Ergotherapeuten und Ergotherapeutinnen mit Menschen aller Altersgruppen umzugehen. Sie lernen, die unterschiedlichsten Werkzeuge, Materialien und Hilfsmittel in der Therapie einzusetzen. Das Lernen findet nicht nur im Klassenzimmer statt, sondern in etwa der Hälfte der Zeit gemeinsam mit ausgebildeten Fachkräften vor Ort in interessanten Praxisstellen.

 

Besonderheiten:

Die Berufsfachschule für Ergotherapie in Neuendettelsau bietet vor dem Hintergrund ihres christlichen Profils zahlreiche einzigartige Wahl- und Zusatzangebote zur Persönlichkeitsentwicklung und Weiterbildung.Außerdem wird jede Schülerin und jeder Schüler individuell gefördert und wir haben eine eigene Beratungsstelle eingerichtet.Durch die Einbindung der Berufsfachschule für Ergotherapie auf dem Löhe-Campus in Neuendettelsau werden zahlreiche Kooperationen mit Schulen und Ausbildungspartnern innerhalb und außerhalb der Diakonie möglich.

 

Finanzielles:

  • Schulgeld: Monatlich 249 Euro für die Dauer der Ausbildung
  • Anmeldegebühr: Einmalig 150 Euro, die mit der ersten Rate verrechnet werden
  • Prüfungsgebühr einmalig 200 Euro
  • Zusätzliche Kosten können im Verlauf der Ausbildung für Fachliteratur und Exkursionen entstehen

 

Förderung:

Für die Ausbildung an der Berufsfachschule kann die Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BaföG) beantragt werden.

Die Tätigkeitsfelder von Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sind vielseitig und reichen vom Führen einer eigenen Praxis bis hin zu einer festen Anstellung in einer Einrichtung.

  • Ergotherapeutische Praxen mit unterschiedlichen Behandlungsschwerpunkten
  • Krankenhäuser und Kliniken
  • Soziale Einrichtungen und Heime
  • Pädagogische Einrichtungen wie Sonderschulen und Frühförderzentren
Standort Berufsfachschule für Ergotherapie

Ausbildung Heilerziehungspflege/ -hilfe


3 Fachschulen für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe
in Mittelfranken und Oberfranken

Standorte

Neuendettelsau (Region Ansbach)
Nürnberg
Himmelkron (Region Kulmbach/Bayreuth)

Unsere Ausbildungen Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe können wir an drei Standorten anbieten: in Himmelkron (Landkreis Kulmbach in Oberfranken), in Neuendettelsau (Landkreis Ansbach) und in Nürnberg.

Heilerziehungspflege: Menschen mit Behinderung in Alltag und Freizeit begleiten

Heilerziehungspfleger und Heilerziehungspflegerinnen sind als sozialpädagogisch und pflegerisch ausgebildete Fachkräfte zuständig für die Erziehung von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen und für die Bildung, Assistenz, Begleitung, Beratung und Pflege von Menschen mit Behinderung aller Altersstufen.

Einen wichtigen Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet die gemeinsame Gestaltung von Alltag und Freizeit. Die Arbeit ist vielseitig und gestaltet sich auch durch das interdisziplinäre Arbeiten mit anderen Berufsgruppen und Fachdiensten abwechslungsreich.

Die Fachhochschulreife für weiterführende Studiengänge kann in einer Ergänzungsprüfung erworben werden. Ebenso bieten wir an unseren Schulen die Qualifikation für den Erziehungsdienst an.

Heilerziehungspflegehilfe: Unterstützung bei einer selbstbestimmten Lebensführung

Heilerziehungspflegehelfer/-innen sind als sozialpädagogisch und pflegerisch ausgebildete Helfer zuständig für die Erziehung von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen aller Altersstufen. Hierbei steht die gemeinsame Gestaltung des alltäglichen Lebens im Vordergrund. Sie arbeiten in stationären, teilstationären oder ambulanten Einrichtungen. Zu ihren Aufgaben zählt auch die Entlastung und Unterstützung der dort beschäftigten Heilerziehungspfleger/-innen.

Heilerziehungspflegehelfer/-innen erwerben mit ihrem Prüfungszeugnis einen mittleren Bildungsabschluss. Geeignete Absolventen der Heilerziehungspflegehilfe können daher an der Schule bleiben und die Heilerziehungspflegeausbildung beginnen.

Daten & Fakten: Ausbildung Heilerziehungspflege

Ausbildungsziel:

Staatlich anerkannte/-r Heilerziehungspfleger/-in

Ausbildungsdauer:

2-jährige oder 3-jährige Ausbildung

  • der mittlere Bildungsabschluss

    und

  • a) eine mindestens zweijährige einschlägige Berufsausbildung
    oder
    b) eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf und eine mindestens einjährige einschlägige Berufstätigkeit
    oder
    c) die mindestens vierjährige Führung eines Mehrpersonenhaushaltes
    oder
    d) eine abgeschlossene Ausbildung in der Heilerziehungspflegehilfe

  • und

  • die gesundheitliche Eignung

Der Nachweis der allgemeinen Hochschulreife, der fachgebundenen Hochschulreife oder der Fachhochschulreife kann mit bis zu einem Jahr auf die Tätigkeit nach b) oder d) angerechnet werden.

Theoretische Ausbildung:

  • Professionelles Selbstkonzept entwickeln und gestalten
  • Individuelle Lebens- und Lernbedürfnisse wahrnehmen und verstehen
  • Soziale Kontexte identifizieren und in ihrer Bedeutung erkennen
  • Beziehungen gestalten, sich zuwenden und teilhaben
  • Handlungsräume in lebensweltlichen Zusammenhängen erschließen und gestalten
  • Menschen in ausgewählten Lebenssituationen begleiten, bilden, erziehen, pflegen und fördern
  • Arbeitsprozesse organisieren, dokumentieren und evaluieren

Praktische Ausbildung:

Die Ausbildung findet im wöchentlichen Wechsel an zwei Lernorten - Schule und Praxisstelle - statt.

Finanzielles:

In beiden Ausbildungsformen (Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe) zahlt die Diakonie Neuendettelsau eine Vergütung. Nähere Informationen auf Anfrage.
  

  • stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, wie zum Beispiel Wohnheime, Wohngemeinschaften, psychiatrische Kliniken
  • teilstationäre Einrichtungen wie Werkstätten, Förderstätten, schulvorbereitende Einrichtungen, heilpädagogische Tagesstätten, Schulen für Menschen mit Behinderung
  • ambulante Einrichtungen wie familienentlastende Dienste, Beratungsstellen und persönliche Assistenzangebote
Standorte Berufsfachschulen für Heilerziehungspflege/-hilfe
Aus unserem Magazin
26. Juni 2017

Das zeigen zum Beispiel jedes Jahr Frauen und Männer, die später im Leben eine Ausbildung in der Heilerziehungspflegehilfe beginnen. Zum Beispiel Michaela Böhrer. Sie berichtet über ihre neuen Perspektiven und Chancen.

Daten & Fakten: Ausbildung Heilerziehungspflegehilfe

Ausbildungsziel:

Staatlich anerkannte/-r Pflegefachhelfer/-in in der Heilerziehungspflege

Ausbildungsdauer:

  • 1 Jahr
  • Erfolgreicher Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsstand

    und

  • a) entweder eine abgeschlossene mindestens zweijährige einschlägige Berufsausbildung
    oder
    b) eine mindestens zweijährige einschlägige Berufstätigkeit
    oder
    c) eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf und eine mindestens einjährige einschlägige Berufstätigkeit
    oder
    d) die mindestens vierjährige Führung eines Mehrpersonenhaushaltes

    und

  • die gesundheitliche Eignung

Theoretische Ausbildung:

  • Bedürfnisse, Fähigkeiten und Verhalten beobachten, erkennen, verstehen und beachten
  • Alltag mitgestalten und Lebensqualität sichern helfen
  • Berufliche Beziehungen mitgestalten und die eigene Persönlichkeit weiterentwickeln
  • Arbeitsabläufe zielgruppenorientiert und ökonomisch mitgestalten

Praktische Ausbildung:

Die Ausbildung findet im wöchentlichen Wechsel an zwei Lernorten - Schule und Praxisstelle - statt.

Besonderheiten:

Unsere Schulen vertiefen die Berufsethik in christlicher Ausrichtung.

Finanzielles:

In beiden Ausbildungsformen (Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe) wird in der Diakonie Neuendettelsau eine Vergütung bezahlt. Nähere Informationen auf Anfrage.
  

  • Stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, wie zum Beispiel Wohnheime, Wohngemeinschaften, psychiatrische Kliniken
  • Teilstationäre Einrichtungen wie Werkstätten, Förderstätten, schulvorbereitende Einrichtungen, heilpädagogische Tagesstätten, Schulen für Menschen mit Behinderung
  • Ambulante Einrichtungen wie zum Beispiel familienentlastende Dienste, Beratungsstellen und persönliche Assistenzangebote

Heilerziehungspflegehelfer/innen erwerben mit ihrem Prüfungszeugnis einen mittleren Bildungsabschluss. Geeignete Absolventen der Heilerziehungspflegehilfe können daher an der Schule bleiben und die Heilerziehungspflegeausbildung beginnen bzw. fortsetzen. Eine umfassende Beratung über die verschiedenen Möglichkeiten findet zu gegebener Zeit an der Schule statt.

Aufbauende Ausbildungen:

Ausbildung Heilpädagoge/Heilpädagogin


Fachakademien für Heilpädagogik
in Oberfranken

standort

Hof

Träger der Fachakademie für Heilpädagogik in Hof ist die Diakonie Neuendettelsau. Dort wird die Ausbildung zum Heilpädagogen / zur Heilpädagogin angeboten.

Heilpädagogen sind gefragte pädagogische Fachkräfte

Heilpädagogen finden in der Praxis eine ganze Reihe an Arbeitsfeldern und Arbeitsaufgaben vor. Ihr Einsatzbereich sind Fördereinrichtungen, z. B. die Frühförderung, Kindertagesstätten, Einrichtungen der Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, aber auch ambulante Dienste und Altenhilfeeinrichtungen. Auch besteht die Möglichkeit, sich mit einer heilpädagogischen Praxis selbstständig zu machen.

Inhalte der Ausbildung

Die Heilpädagogik beschäftigt sich - als wissenschaftlicher Bereich der Pädagogik - in Forschung, Theorie, Lehre und Praxis mit Menschen, deren Entwicklung unter erschwerten Bedingungen stattfindet. Heilpädagogen helfen dabei, diese Erschwernisse zu erkennen und zu verändern.

Wir bereiten unsere Studierenden sorgfältig auf diese verantwortungsvolle Aufgabe vor, indem wir nicht nur ihre Handlungskompetenz stärken und Wissenskompetenz aufbauen, sondern sie auch in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit fördern. Dies geschieht in einer intensiven Reflexion des eigenen Handelns. Wir begleiten diesen Prozess intensiv.

Der fachtheoretische Unterricht hat in erster Linie die Fächer Heilpädagogik, Medizin, Recht, Psychologie, Ethik und Soziologie zum Inhalt. Das erworbene Wissen wird vorwiegend in heilpädagogischer Fallarbeit erlernt und umgesetzt. Hierbei kommen zahlreiche Fallmethoden zur Anwendung, z.B. heilpädagogisches Spielen und Arbeiten, kreative Elemente, aber auch Gesprächsführung und Entwicklungsförderung.

Daten & Fakten: Ausbildung Heilpädagogik

Ausbildungsziel:

Staatlich anerkannte/-r Heilpädagoge/-in

Ausbildungsdauer:

4 Jahre nebenberuflich

Der Unterricht findet wöchentlich an einem Wochentag und zusätzlich in mehreren Blockwochen statt. Teile der fachpraktischen Ausbildung können in der Nähe des Wohnortes durchgeführt werden.

  • Mittlerer Bildungsabschluss

    und

  • abgeschlossene Erzieherausbildung
    oder
    andere sozialpflegerische/sozialtherapeutische Berufsausbildung mit mind. zweijähriger Fachschulausbildung und Berufserfahrung wie: Heilerziehungspfleger, Ergotherapeuten, Krankengymnasten, Gesundheitspfleger, Altenpfleger, Logopäden etc.
    oder
    Hochschulabsolventen (Humanwissenschaften) mit Berufserfahrung in sozialen Arbeitsfeldern

Theoretische Ausbildung:

  • Mehr Persönlichkeitskompetenz durch die intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Handeln in heilpädagogischer Einzel- und Gruppenarbeit.
    Der persönliche Entwicklungsprozess wird durch kontinuierliche Praxisberatung begleitet.
  • Mehr Wissenskompetenz durch umfangreiche Kenntnisse über Heilpädagogik, Psychologie, Medizin, Recht, Anthropologie, Ethik, Soziologie, Methodenwissen ...
  • Mehr Handlungskompetenz durch das Erlernen und Umsetzen der heilpädagogischen Fallarbeit unter Berücksichtigung der Fachmethoden:
    heilpädagogisches Spiel, Gesprächsführung, Entwicklungsförderung, heilpädagogische Begleitung, kreative Elemente, Psychomotorik, Erwachsenenbildung, heilpädagogisches Arbeiten unter spieltherapeutischen Gesichtspunkten, Qualitätsentwicklung u. a. m.

Finanzielles:

Es wird ein monatliches Schulgeld erhoben. Nähere Informationen hierzu erteilt die Schule.

  • Frühförderstellen
  • Kindertageseinrichtungen
  • Heilpädagogische Tageseinrichtungen
  • Regelschulen
  • ambulante Dienste
  • Jugendhilfe (ambulant, stationär)
  • Sonderkindergärten
  • Ambulanzen im Sozialraum
  • Förderschulen
  • Förderzentren
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung
  • Wohnheime
  • Einrichtungen für Sinnesbehinderte
  • Sprachheileinrichtungen
  • Kinder- und Jugendpsychiatrien
  • Kliniken
  • Einrichtungen der Erwachsenenbildung, wie Beratungsstellen und Altenhilfeeinrichtungen etc.
Standort Fachakademie für Heilpädagogik

Ausbildung Kinderpfleger/-in


Berufsfachschule für Kinderpflege in Mittelfranken

standort in der region

Ansbach (Neuendettelsau)

Die Ausbildung zum/zur Staatlich geprüften Kinderpfleger/-in an der Berufsfachschule für Kinderpflege in Neuendettelsau im Landkreis Ansbach qualifiziert junge Menschen zur Mitarbeit in pädagogischen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Heimen sozialer Träger und auch in privaten Haushalten.

Kindererziehung und Versorgung in der Kinderpflege

Die Aufgabe von Kinderpflegerinnen und Kinderpflegern ist es, Kinder in ihrer Entwicklung zu beobachten und sie dann entsprechend zu unterstützen und zu fördern. Das heißt praktisch, dass die pädagogischen Angebote geplant und durchgeführt werden und der Kontakt zu den Erzieherinnen und Erziehern in der Einrichtung, aber auch zu den Eltern gepflegt wird. Interessant und abwechslungsreich wird die Tätigkeit durch die vielen verschiedenen Aktivitäten wie Spielen, Malen, Basteln, Singen oder Turnen. Außerdem gilt es, die Sprachentwicklung der Kinder und ihre Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.

Daten & Fakten: Ausbildung Kinderpfleger/-in

Ausbildungsziel:

Staatlich anerkannte/-r Kinderpfleger/-in

Ausbildungsdauer:

2 Jahre im Vollzeitunterricht
3 Jahre im Teilzeitunterricht

  • Hauptschulabschluss

  • Ärztliches Zeugnis, das die gesundheitliche Eignung für einen sozialpädagogischen Beruf nachweist.

Ausbildungsinhalte:

  • Allgemeinbildender Unterricht:
    Deutsch, Kommunikation, Sozialkunde und Berufskunde, Sport, Englisch, Religionslehre und Religionspädagogik
  • Fachtheoretischer Lernbereich:
    Pädagogik/ Psychologie, Ökologie und Gesundheit, Rechtskunde, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Erziehung
  • Fachpraktischer Bereich:
    Praxis- und Methodenlehre und Medienerziehung, Sozialpädagogische Praxis, Säuglingsbetreuung, Musik und Musikerziehung, Werkerziehung und Gestaltung, Sport und Bewegungserziehung, Hauswirtschaftliche Erziehung
  • Wahlfächer: EDV, Instrumentalunterricht
  • Kindertageseinrichtungen (Krippe, Kindergarten, Hort)
  • Stationäre Jugendhilfe (Heim, Wohngruppen)
  • Einrichtungen für Menschen mit heil- und sonderpädagogischem Förderbedarf
  • Einrichtungen der Jugendarbeit
  • (Ganztages)Schulen
Standort Berufsfachschule für Kinderpflege
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