Politikwissenschaftler sah in seiner Fastenpredigt aber Einschränkungen


Prof. Dr. Reinhard Meier-Walser schloss die diesjährige Fastenpredigtreihe in der St. Laurentiuskirche in Neuendettelsau ab. © Diakonie Neuendettelsau/Thomas Schaller

Mit der Ansprache von Prof. Dr. Reinhard Meier-Walser ging die diesjährige Fastenpredigtreihe in der St. Laurentiuskirche zu Ende. Der Präsident der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth beschäftigte sich mit der Frage, ob es eine christlich geprägte Politik geben kann.

„Das Christentum hat die Politik rechenschaftspflichtig gemacht vor Gott und den Menschen“, sagte er. Grundlage einer politischen Ethik sei das christliche Menschenbild mit den Elementen Freiheit, Würde, Gerechtigkeit, Solidarität und Subsidiarität. Konsequente Ehrlichkeit sei in der durch Auseinandersetzungen und Konkurrenzkampf geprägten Politik schwierig, eine christlich geprägte Politik aber mit drei Einschränkungen dennoch möglich, lautete die These von Prof. Meier-Walser.

An die Wahrheit könne man sich stets nur annähern. Basis des Handelns seien subjektive Interpretationen der objektiven Wirklichkeit. Politiker müssten zudem die Konsequenzen ihrer Handlungen im Blick haben, also verantwortungsvoll ethisch handeln, argumentierte der Politikwissenschaftler.

Im Predigtnachgespräch im Mutterhaus ging es um die großen politischen Themen der Gegenwart vom Klimawandel über die Energiewende bis zur Migration. Dabei gab es durchaus unterschiedliche Meinungen. Einig waren sich jedoch alle Gesprächsteilnehmer, dass die Politik hier vor sehr schwierigen Herausforderungen steht.

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