Der heilpädagogisch orientierte Hort Neuendettelsau besuchte die Cadolzburg

Einmal Ritter sein: Das Jahresthema „Mittelalter“ des heilpädagogisch orientierten Kinderhorts der Diakonie Neuendettelsau führte 14 Kinder zur Cadolzburg. Begleitet von Museumspädagoge Ralf Meierwisch erkundeten sie die Burg und das Leben im Mittelalter.

Wer gab der Cadolzburg ihren Namen und warum hat die Burg keinen Wassergraben? Das und noch viel mehr lernten die 14 Kinder des heilpädagogischen Kinderhorts bei ihrem Ausflug in die im 12. Jahrhundert errichtete Burg. Voller Erwartung spielten die Kinder zunächst auf dem Marktplatz vor der Burg und erkundeten den kleinen Lehrgarten. Dann ging es los: Burgführer Ralf Meierwisch holte die Gruppe an der Zugbrücke ab und erklärte ihnen, warum die Burg keinen Wassergraben hatte. Bevor der Museumspädagoge die Lösung verriet, lies er die Kinder überlegen und ging auf alle ihre Fragen ein. Gemeinsam kam die Gruppe dann auf die Lösung: Weil es Türen gibt, die in die Burg hineinführen, konnte kein Wassergraben errichtet werden.

Die Kinder des heilpädagogisch orientierten Horts der Diakonie Neuendettelsau erkundeten in einer Erlebnisführung die Cadolzburg.

Im Burghof selbst zeigte der Burgführer den Kindern einen Steinkran, mit dem früher Steine nach oben transportiert wurden, um die mühsame Arbeit des Hinaufschleppens zu umgehen. Dann ging es in die Burg, in der sich die Gruppe zunächst in der Küche wiederfand. Dort durften sie eine beliebte mittelalterliche Süßigkeit probieren: kandierten Kümmel. Anschließend schlüpften die Kinder in edle Gewänder und übten einen Tanz im Rittersaal, in dem sie auch viel über Wappen und die Kleidung der Kurfürsten erfuhren. Der Rundgang ging weiter zum edlen Schlafgemach, in dem der Museumspädagoge die unterschiedlichen Betten des einfachen Gesindes und den edlen Hochadel vorgestellte und die Kinder probeliegen ließ. Im dritten Stock konnten sie Ritterrüstungen, verschiedene Helme und Kettenhemde anprobieren. Den Abschluss der Erlebnisführung durch die Cadolzburg bildete ein Spiel aus dem Mittelalter, des die Kinder in Gruppen gegeneinander spielten.

„Unser Jahresthema ist das Mittelalter. Das bedeutet, dass immer wieder das Leben im Mittelalter behandelt wird und wir auch dementsprechend basteln oder dekorieren“, erklärt Erzieherin Heike Beisser. Der heilpädagogisch orientierte Hort bietet auch in den Ferien eine Betreuung mit vielen Aktionen an. Der Besuch einer echten Burg und die Einblicke ins Mittelalterliche Leben waren ein Highlight für die Kinder.

„Als Abschluss wird auch unser Sommerfest komplett im Mittelalterstil gestaltet. Darauf freuen wir uns schon“, verriet Heike Beisser.

Weitere Pressemitteilungen
17. Oktober 2018

Bereits zum 6. Mal organisierte die Diakonie Neuendettelsau für alle ehrenamtlichen Mitarbeitenden ein Ehrenamts-Danke-Fest. Bei sonnigem Spätsommerwetter machten sich rund 100 ehrenamtliche Frauen und Männer nach Neuendettelsau auf, um dort einen schönen Nachmittag mit Gottesdienst, Empfang und einem Auftritt des christlichen Figurenspielers Eike Schmidt zu erleben.

17. Oktober 2018

Mit der Einweihung des Neubaus des Seniorenzentrums „Haus am Pfaffental“ in Altdorf zogen auch einzigartige Paramente in die neugestaltete Kapelle ein. Das Besondere: Mittels eingenähter Magnete können die Paramente je nach Anlass drapiert werden. Entworfen hat das modulare Prinzip Künstlerin Beate Baberske.

16. Oktober 2018

Internationale Erfolge: Mit acht mehr oder weniger aufgeregten Spielern gewannen die Neuendettelsauer Athleten die Silbermedaille in der zweithöchsten Spielklasse bei Turnieren in Andorra und Katalonien.

16. Oktober 2018

Gemeinsam mit Kindern, Eltern und vielen Gästen feierte die Integrative Kindertagesstätte Villa Regenbogen in Eckersmühlen am Erntedankfest ihr 25-jähriges Bestehen mit einer großen Feier und vielen Aktivitäten.

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.

 

E-Mail schreiben

Oder rufen Sie uns an unter +49 (0) 98 74 / 8 - 22 97