In Erlangen wurde der Grundstein für ein Inklusives Wohnheim gelegt


In Erlangen wurde der Grundstein für ein inklusives Wohnheim für Menschen mit Behinderung und Studierende gelegt. © Diakonie Neuendettelsau/Thomas Schaller

Fast zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich ist in Erlangen der Grundstein für ein inklusives Wohnheim für Menschen mit Behinderung und Studierende gelegt worden. Eine umfassende Überarbeitung der Pläne und ein Wechsel des Architekturbüros waren die Gründe für die Verzögerung.

Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen bei der Diakonie Neuendettelsau, dass das Wohnprojekt mit hohem Innovationscharakter in der Rathenaustraße nun Gestalt annimmt. „Das Konzept nimmt Impulse aus der UN-Behindertenrechtskonvention auf und soll einen Beitrag dazu leisten, dass in Erlangen ein Mehr an Inklusion konkret verwirklicht wird“, sagte Jürgen Zenker (Vorstand Dienste für Menschen) bei der Grundsteinlegung. Das Wohnprojekt wird so gestaltet, dass es viele Möglichkeiten zur Begegnung geben wird. Gemeinsame Projekte setzen Impulse, die das Miteinander von Studierenden und Menschen mit Behinderungen beleben. Besonders freuen sich die Bewohner auf die Dachterrasse, die ein weiterer Ort der Begegnung sein kann.

Der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Neuendettelsau, Dr. Mathias Hartmann, nahm den feierlichen Akt der Grundsteinlegung vor. In seiner Ansprache stellte er das Projekt vor. 24 Menschen mit Behinderung werden dort künftig in Vierergruppen leben. Dazu kommen 66 Plätze für Studierende. Vor allem entstehen Ein-Zimmer-Apartments mit Bad und Küchenzeile, aber auch drei Wohngemeinschaften. Insgesamt beträgt die Wohnfläche knapp 3000 Quadratmeter.

Der Bereich für Menschen mit Behinderung soll im kommenden Jahr fertig werden. Mit dem Hochbau war bereits im August vergangenen Jahres begonnen worden. Anschließend wird die aktuelle Unterkunft abgerissen und im zweiten Bauabschnitt das Wohnheim für Studierende errichtet. Das Gesamtvorhaben wird voraussichtlich 2023 abgeschlossen sein. Durch die Überarbeitung der Planung konnten die veranschlagten Kosten im ursprünglichen Rahmen von rund 14,5 Millionen Euro gehalten werden. Von Seiten der Regierung von Mittelfranken wird eine Förderung in Höhe von 4 Millionen Euro erwartet. Das Wohnheim für Studierende finanziert die Diakonie Neuendettelsau vollständig aus Eigenmitteln.

Die Urkunde, die in den Grundstein eingeschlossen wurde, verlas Joachim Neuschwander (Leitung Wohnen). Zahlreiche Grußworte von Vertretern aus Politik, Kirche und Gesellschaft unterstrichen nach den traditionellen Hammerschlägen den Stellenwert des Projekts.

Weitere Pressemitteilungen
23. Mai 2019

Im Krankenhaus ist Hygiene besonders wichtig. Die Hände richtig zu desinfizieren, schützt einen selbst und andere vor Infektionen. Deswegen macht das Hygieneteam der Klinik Hallerwiese/Cnopfsche Kinderklinik seit fünf Jahren bei der Kampagne „Aktion Saubere Hände“ mit und erklärt Patienten und Mitarbeitern an einem Stand im Foyer, wie sie ihre Hände richtig desinfizieren.

22. Mai 2019

Junge Forscher aus Unterfranken experimentierten am Laurentius-Gymnasium der Diakonie Neuendettelsau mit Schülerinnen und Schülern zum Thema Energie. Die Achtklässler lernten dabei Aspekte der aktuellen und künftigen Energieversorgung kennen.

22. Mai 2019

Ihre Bilder schenken Lebensfreude: Die Künstlerin Gerda Katharina Spatz aus Schwabach präsentiert farbenprächtige Abstraktionen und lichtdurchflutete Blumenstilleben in der Klink Hallerwiese/Cnopfsche Kinderklinik. Die Ausstellung bringt Farbe in den Klinikalltag der Patienten, Besucher und Mitarbeiter. Alle Interessierten sind ebenso herzlich zur Schau eingeladen.

21. Mai 2019

Rund 450 Frauen ließen den 2. Mädchenflohmarkt zu einem vollen Erfolg werden. Organisiert wurde der Flohmarkt von den Offenen Hilfen der Diakonie Neuendettelsau in Oettingen und der gemeindlichen Jugendarbeit der Katholischen Jugendhilfe Donau-Ries. Neben den schönen Erlebnissen stand auch das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund.

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.

 

E-Mail schreiben

Oder rufen Sie uns an unter +49 (0) 98 74 / 8 - 22 97