Beim Schülerwettbewerb „Ethik“ setzt die Jury auf kreative Stellungnahmen


Von rechts: Volker Heißmann, Britta Stolte (Oberstudienrätin am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München), Prof. Dr. Dr. Elmar Nass und Schirmherr Markus Braun, Bürgermeister der Stadt Fürth (6.v.r.), gratulierten der Klasse B11A der beruflichen Oberschule für Wirtschaft in München, Therese-von-Bayern-Schule zum 1. Platz.


Das Wilhelm Löhe Ethikinstitut in Fürth (WLE) richtete zum vierten Mal den Schülerwettbewerb „Ethik“ aus, bei dem Schülerinnern und Schüler bundesweit gefragt waren, sich kreativ mit ethischen Fragen auseinanderzusetzen. Zur Preisverleihung begeisterte Komödiant Volker Heißmann mit einer Festrede.

Die Jury stand vor einer schwierigen Aufgabe: Drehbücher, Filme, Theaterstücke oder Podcasts – unter den Einreichungen fanden sich viele kreative Beiträge. Auf den ersten Platz, dotiert mit 250 Euro, schaffte es die Klasse B11 A der beruflichen Oberschule Therese-von-Bayern-Schule München. Sie entwickelte eine Klassenzeitung unter dem Titel „BOS reports: Meinungsbildung & Digitalisierung“. Kritisch beschäftigten sie sich darin mit Vor- und Nachteilen der Digitalisierung, setzen sich unter anderem mit sozialen Medien, Bildmanipulation und digitaler Zensur im Hinblick auf Informationsquellen von Jugendlichen auseinander. „Digitalisierung und Meinungsbildung gehören wie Pech und Schwefel zusammen“, lautet ihre Kernaussage. Eine Antwort gibt es nicht, nur Anregungen, sich selbst eine Meinung zu bilden.

Das ist ein zentraler Aspekt, den das Ethikinstitut vermitteln möchte. „Ethik ist in der heutigen Zeit besonders wichtig“, betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Ingo Friedrich, der die Gäste und Preisträger zusammen mit Prof. Dr. Dr. Elmar Nass, Leiter des Wilhelm Löhe Ethikinstituts, begrüßte. Beide zeigten sich stolz über die eingereichten Beiträge, die es „schwer gemacht hätten, eine Entscheidung zu treffen“. Ethik bedeute verantwortungsvolles Denken und Handeln, nicht nur in allen Bereichen der Politik, Medizin oder Wirtschaft, sondern auch im aktuellen Weltgeschehen. „Wir wollen ein Problembewusstsein schaffen und dazu anregen, selbst nachzudenken“, betonte Prof. Dr. Nass.

Den zweiten Preis, dotiert mit 150 Euro, erhielt die 10. Klasse des Bonhoeffer-Gymnasiums Oberasbach für den Film „Gut leben“. Sie beschäftigten sich mit der zentralen Frage der Ethik: Was ist das eigentlich, das gute Leben? Der Film beleuchtet verschiedene Perspektiven und fördert ethische Urteilskompetenz.

Der dritte Preis, dotiert mit 100 Euro ging an die 10. Klasse des Gymnasiums Prof. Dr. Max Schneider Lichtenstein, die in einer Sammlung an utopischen und dystopischen Erzählungen Paradies- und Schreckensbilder einer möglichen Zukunft entwarfen.

Zwei weitere Kreativpreise mit je 100 Euro an das Röntgen-Gymnasium Würzburg und an das Elsa-Brandström-Gymnasium vergeben.

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