Jugendsozialarbeit an Schulen unterstützt benachteiligte junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung

Die Schulen der Diakonie Neuendettelsau besuchen heute rund 4.000 Kinder und Jugendliche – und alle kommen zu uns mit ihrer ganz eigenen Geschichte. Nicht alle dieser Geschichten sind fröhlich. Bei manchen Schüler/-innen werden Zuhause Konflikte mit Gewalt ausgetragen. Immer mehr Familien sind mit finanziellen Problemen konfrontiert und häufig geben Eltern den eige­nen Frust an ihre Kinder weiter.

Wenn unsere Schüler/-innen unter solchen Druck geraten, dann ist es wichtig, dass außer den Lehrenden noch jemand da ist, dem sie sich bei Problemen anvertrauen können. Jugendsozial­arbeiter/-innen helfen benachteiligten Jugendlichen bei der Integration in ihr so­ziales Um­feld und bei der Entwicklung einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit. Sie bilden eine wichtige Schnittstelle zwischen Kindern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und dem Jugendamt und sind für viele Schüler/-innen heute ganz wichtige Berater/-innen.

Jugendsozialarbeiter an Schulen erfüllen eine Vielzahl von wichtigen Aufgaben wie zum Beispiel Hilfe bei der Integration und bei der Persönlichkeitsentwicklung.


Spendenprojekt zur Jugendsozialarbeit
Jugendsozialarbeit an Schulen wendet sich an junge Menschen.

Sozialarbeiter moderieren Gespräche und suchen nach Lösungen

Beata Sieradzka arbeitet am Förderzentrum in Ansbach. Sie ist für die Jugendlichen die erste Ansprechpartnerin bei Problemen oder Krisen. Oft haben die Schüler zu Hause niemanden, der ihnen zuhört. Aber die Sozialarbeiterin ist immer für sie da. Beata Sieradzka verbietet nicht, sondern hört zu. Sie stellt gute Fragen und hilft bei der Suche nach vernünftigen Lösungen. Sie moderiert Gespräche zwischen den Schülern oder organisiert hilfreiche Projekte wie diese:

Anti-Aggressions-Training in der achten und neunten Klasse

Anti-Aggressions-Training für Jugendliche
Durch ein Anti-Aggressionstraining lernen Jugendliche, Aggressionen abzubauen und Konflikte zu vermeiden.


In der achten und neunten Klasse steht das Thema Gewaltprävention auf der Agenda. Jugendliche sollen lernen, Aggressionen abzubauen, Konflikte zu vermeiden, Opfer zu schützen und im Ernstfall als Zeuge wertvolle Hinweise zu geben.

Für das Anti-Aggressions-Training wollen wir Material bereithalten: ein Boxsack kostet 90 Euro, ein Satz Boxhandschuhe 30 Euro – mit dem Sportzeug kanalisieren wir negative Energie in Fairness und sportliche Leistung.


Workshop zum Thema "Suchtprävention"

Bei unserem Workshop lernen die Jugendlichen die Gefahren von Drogen und Alkohol kennen und sprechen darüber, wie man abhängigen Freunden helfen kann und selbst im Gleichge­wicht bleibt. Eine Fahrt nach Nürnberg zum Anti-Drogen-Zug kann wertvolle Erkenntnisse bringen.

Spenden Sie 22 Euro und machen Sie diesen eindrucksvollen Ausflug auch für ein be­nachteiligtes Kind möglich.


Aufklärungsarbeit und Selbstverteidigungskurs für Mädchen

Im Rahmen unserer Aufklärungsarbeit sollen Mädchen lernen, sich selbst vor sexuellen Über­griffen zu schützen. Wir wollen aber auch ansprechbar sein und beraten, wenn Mädchen un­gewollt schwanger werden oder sie Angst vor der Reaktion in der Familie haben.

Um das Selbstvertrauen zu stärken, wollen wir wieder einen Selbstverteidigungskurs mit professioneller Hilfe organisieren: 49 Euro kostet die Teilnahme für ein Mädchen.


Projekttag: Schutz vor Cybermobbing 

Hier sprechen die Schüler im Rahmen eines Projekttags in Kooperation mit der Kripo über die Gefahr von Cybermobbing. Außerdem werden konkrete Fragen beantwortet: Was darf ich aus dem Internet herunterladen, was verschicken?

Jugendsozialarbeiter wie Beata Sieradzka organisieren solche wichtigen interaktiven Pro­jekte. Mit 50 Euro machen Sie es möglich, dass ihre wichtige Arbeit in Ansbach weitergeht.


Entspannungskurs für Mädchen

Entspannungskurse für Mädchen
In festen Gruppen üben Mädchen Entspannungstechniken.

In einer festen Gruppe üben Mädchen Entspannungstechniken ein. Sie lernen zu spüren, wie Stress auf sie wirkt und wie sie ein Gefühl der Unruhe und des Zorns abbauen können.

Mit Spielmaterialien und Sportgeräten statten wir die oft nüchternen Schulräume sinnvoll für diesen Kurs aus. 120 Euro kosten Turnmatten für die ganze Gruppe.


Spendenprojekt zur Jugendsozialarbeit

Sie wollen mithelfen, die Jugendsozialarbeit an unseren Schulen weiter zu unterstützen?

Hier finden Sie die Kontonummer und den Kontakt zu unseren Experten rund um das Thema "Spende":
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