Diakonie Neuendettelsau unterstützt die Aktion „Neuendettelsau blüht“

Gemeinsam mit Neuendettelsaus 2. Bürgermeister, Gottwald Dötzer, legte eine Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderung der Diakonie Neuendettelsau zwei große Blumenwiesen mit insgesamt 250 Quadratmeter an. Eines hinter der Küche im Bereich Wohnen und eines auf der Grünfläche vor dem Pfortenhaus.

„Viel bleibt nicht mehr, wenn es keine Bienen mehr gibt“, sagte Julia Stahl. Sie ist für die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Neuendettelsau zuständig und hat die Aktion „Neuendettelsau blüht“ ins Leben gerufen. Wohnbereichsleiter Georg Meier, der auch im Gemeinderat ist, hatte sich dafür eingesetzt, dass nun auch im Bereich Wohnen der Diakonie zwei Blumenbeete angelegt wurden.

Gemeinsam mit einigen Bewohnern standen beide vor der ersten Grünfläche und überlegten, was alles nicht mehr da wäre, wenn es keine Bienen mehr gäbe. Auf einem Plakat waren unter Anderem Marmelade, Kuchen, Bananen und Schokolade abgebildet. Weggestrichen wurde fast alles, denn die meisten Nutz- und Wildpflanzen werden von der Biene bestäubt. Ohne die Biene gäbe es keinen Kaffee mehr, keine Gewürze und keine Schokolade.

Julia Stahl strich auf einem Plakat die Produkte weg, die es ohne Bienen nicht mehr gäbe. © Amanda Marien

„Also müssen wir nicht nur die Bienen retten, sondern auch uns selbst“, fand Julia Stahl. Die Aktion „Neuendettelsau blüht“ setzt sich für mehr Blumenwiesen für Insekten ein und will in ganz Neuendettelsau und Umgebung Beete und Wiesen entstehen lassen, auf denen bienenfreundliche Pflanzen blühen.

Gemeinsam mit Neuendettelsaus 2. Bürgermeister Gottwald Dötzer und Julia Stahl besäten Bewohnerinnen und Bewohner jetzt zwei große Beete mit bienenfreundlichen Pflanzensamen der Mischung „Veitshöchheimer Bienenweide“.

Alle halfen zusammen: Diakonie Neuendettelsau und die Gemeinde Neuendettelsau säte ein Blumenbeet. © Amanda Marien

Nachdem das Saatgut in die Erde gestreut wurde, griff sich jeder eine Holzharke und bearbeitete damit vorsichtig die Erde, um die Samen ein bisschen tiefer in die Fläche zu setzen. Mit den vielen unterschiedlichen Samen bietet die Mischung zahlreichen Insekten wie Schmetterlingen, Fliegen, Wildbienen und Hummeln einen Lebensraum. Im Anschluss gab es für alle Helferinnen und Helfer zur Belohnung ein Honigbrot. Einrichtungsleiter René Reinelt bedankte sich für die tolle Aktion und die „immer super Zusammenarbeit mit der Gemeinde“ und stellte in Aussicht, dass noch mehr Bienenweiden hier im Bereich entstehen könnten.

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