Studierende der Wilhelm Löhe Hochschule begaben sich auf Spurensuche nach Berlin

Zehn Studierende der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth haben sich gemeinsam mit Professor Dr. Dr. Elmar Nass in Berlin auf eine besondere Spurensuche gemacht. Ziele ihrer Exkursion waren Orte und Menschen, die sich Ethik auf die Fahnen schreiben. Dazu besuchten sie die Jahrestagung des Deutschen Ethikrates.

Prof. Dr. Dr. Elmar Nass (ganz rechts) besuchte mit zehn Studierenden der Wilhelm Löhe Hochschule den Deutschen Ethikrat in Berlin.

Ob hinter dem Bekenntnis zu Werten mehr dahinter steckt, als schöne Worte? Gerade in den letzten Wochen gab es auch für die Studierenden der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth (WLH) genug Gründe dafür, das in Frage zu stellen. Denn zum Beispiel politische Personal- und Asyldiskussionen waren bei ihnen Thema. Ein diesjähriges Ziel der Studenten war deswegen die Jahrestagung des Deutschen Ethikrates in Berlin. Hier diskutieren namenhafte Wissenschaftler, wie der in Fürth lebende Theologe Peter Dabrock, um der Politik einen Wertekompass an die Hand zu geben. Zu den Diskussionen über medizinethische Fragen stieß auch der frühere WLH-Professor Jan Schildmann aus Halle dazu.

Die Abläufe und Diskussionen der Jahrestagung überraschten die Studierenden. „Mich hat gewundert, dass bei den Experten hier große Unstimmigkeit darüber besteht, ob wir überhaupt von Menschenwürde sprechen dürfen und was sie bedeutet“, sagte Roberta Schlüter aus dem 6. Semester.

Im Rahmen der Exkursion besuchten die Studierenden auch den Bundestag in Berlin. Hier hinterließen die Hitzigkeit und manche Kontroverse in der Bundestagsdebatte über die Gülleverordnung eher gemischte Gefühle darüber, was gute Gesprächskultur bedeutet. Sebastian Brehm, der Nürnberger CSU-Bundestagsabgeordnete, stellte sich nach der Plenarsitzung ganz offen den Fragen zum Kurs seiner Partei in Berlin. Auch dem Katholische Büro und der Nuntiatur, die Botschaft des Heiligen Stuhls, statteten die Fürther Studenten einen Besuch ab. Zur Diskussion regte hier auch an, wie die Kirche politische Kompromisse befördern will und dafür auch eigene Positionen in Frage stellt.

„Glaubwürdige Meinungsbildung ist nicht selbstverständlich. Wir haben erlebt, warum wir alle persönlich dafür eintreten müssen“, gab Prof. Elmar Nass ein Fazit zur Spurensuche in Berlin.

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