Pfarrerin Christa Schrauf hielt die zweite Fastenpredigt in der Laurentiuskirche


Pfarrerin Mag. Christa Schrauf bekannte sich in ihrer Fastenpredigt zu einer zeitgemäßen Inszenierung christlicher Botschaften. © Diakonie Neuendettelsau/Thomas Schaller

Mit der Rolle der Kirche zwischen Wahrheit und Inszenierung beschäftigte sich Pfarrerin Mag. Christa Schrauf bei ihrer Fastenpredigt in der St. Laurentiuskirche in Neuendettelsau.

Schrauf ist Geschäftsführerin des Kaiserswerther Verbandes und Generalsekretärin der Kaiserswerther Generalkonferenz. Es habe von Anfang an zum Selbstverständnis von Christinnen und Christen gehört, Verantwortung für das gesellschaftliche Miteinander zu übernehmen. Explizit nannte sie Frieden, Gerechtigkeit und die Achtung des menschlichen Lebens

Sie rief dazu auf, christliche Botschaften zeitgemäß in Szene zu setzen, damit sie gehört werden. Dabei müsse man aber glaubwürdig und authentisch bleiben. Die Mitglieder der diakonischen Gemeinschaften sorgen nach ihren Worten für Räume, Rituale und eine Atmosphäre, in der die Identität und Kultur der Diakonie gelebt werden können. Pfarrerin Schrauf sprach sich gegen Hass, Terror, Rassismus und Antisemitismus aus. Diakoneo, den neuen Namen des Zusammenschlusses von Diakonie Neuendettelsau und Diak Schwäbisch Hall, nannte sie ein „Bekenntnis zur Zukunft“.

Beim Predigtnachgespräch ging es ebenfalls um das Thema Authentizität und Inszenierung. Um diese Ziele zu erreichen, müsse bei den Mitarbeitenden Sprachfähigkeit geschaffen werden. Außerdem gehe es darum, „den Glauben glaubhaft zu leben“.

Zum Abschluss der diesjährigen Fastenpredigtreihe spricht am Sonntag, 31. März, im Gottesdienst in der Laurentiuskirche ab 9.30 Uhr Prof. Dr. Reinhard Meier-Walser, Präsident der Wilhelm-Löhe-Hochschule, zum Thema „Kann es eine christliche Politik geben?“

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