Harald Spaniol und Martin Hötzl referierten bei bundesweitem Schulsportsymposium des Deutschen Basketball Bundes

Inklusionslandkarten, Teilhabeplanungen, Inklusionsindex. Seit vielen Jahren beschäftigen diese Stichwörter die Praktiker der Behindertenhilfe bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Hierzu fand auch ein Schulsportsymposium des Deutschen Basketball Bunds (DBB) statt, bei dem Harald Spaniol (Laurentius-Realschule) und Martin Hötzl (Bruckberger Heime) das Projekt des Unified-Basketballs vorstellten.

Wie können inklusive Lernarrangements in Schulen, Sportvereinen oder Sportverbänden etabliert und umgesetzt werden? Für den Schulsportreferenten des Deutschen Basketball Bundes, Tim Brentjes, wird diese Fragestellung immer konkreter: „Wir sind als DBB-Verband mit vielen unserer Trainer in Schulen und betreuen dort Basketball-AGs. Immer wieder sprechen mich unsere Trainer darauf an, welche Herausforderungen es für sie bedeutet, Kinder und Schüler mit Behinderung zu trainieren.“ Brentjes spricht damit die Erfahrungen an, die Harald Spaniol (Laurentius Realschule) und Martin Hötzl (Bruckberger Heime) mit dem Projekt Unified-Basketball gesammelt haben. Das Projekt ist bereits seit zehn Jahren das inklusive Kooperationsprojekt zwischen der Laurentius-Realschule und den Bruckberger Heimen der Diakonie Neuendettelsau.

Harald Spaniol (Laurentius Realschule, links) und Martin Hötzl (Bruckberger Heime) waren Gastreferenten des Sportsymposiums des Deutschen Basketball Bunds.

Spaniol und Hötzl gaben den Teilnehmenden des Schulsportsymposiums ihre Erfahrungen im Workshop „Inklusion am Beispiel Special Olympics Unified Basketball“ weiter. Insgesamt zwölf Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich zu diesem Workshop angemeldet. Sie kamen zum Teil aus Schulen, von Vereinen, Universitäten, oder aber von Basketball Landesverbänden.

Jugend-Bundestrainer Kay Blümel in der Praxiseinheit des Workshops.

Spaniol und Hötzl erläuterten in ihren Ausführungen das Special Olympics Unified Sports Konzept, berichteten von Projekten aus dem gesamten Bundesgebiet und stellten ihr eigenes Projekt vor. „Wichtig war und ist es uns schon immer, die Möglichkeiten vorzustellen, welche die Unified Projekte bieten können und welch zahlreiche Möglichkeiten es zum Aufbau dieser Projekte gibt“, betonte Martin Hötzl.

Harald Spaniol und Martin Hötzl mit den Teilnehmenden des Workshops „Inklusion am Beispiel Special Olympics Unified Basketball“.


Weitere Pressemitteilungen
20. November 2018

Christlicher Glaube und soziale Arbeit sind eng verbunden. Menschen, die in der Diakonie, in der Kirche oder in der Sozialwirtschaft im Berufsleben stehen und Interesse an Fragen der Spiritualität haben, bietet die Diakonie Neuendettelsau ab dem kommenden Jahr wieder eine berufsbegleitende Weiterbildung zum Neuendettelsauer Diakon oder zur Diakonin an.

19. November 2018

Neue Impulse für die Wilhelm Löhe Hochschule (WLH) der Diakonie Neuendettelsau: Bei der Semestereröffnung verabschiedete die Hochschule Dr. Ingo Friedrich nach drei Jahren voller Engagement aus dem Präsidentenamt und übergab es Prof. Dr. Reinhard Meier-Walser. Mit der Einführung von Prof. Dr. Stefanie Scholz hat die WLH zudem eine neue Professorin für Sozialwirtschaft gewonnen.

16. November 2018

Die Fernsehjournalistin Donya Farahani ist mit dem diesjährigen Journalistenpreis „Demenz“ der Diakonie Neuendettelsau ausgezeichnet worden. Die 31-jährige Journalistin aus Mülheim an der Ruhr erhielt die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Reportage „Ich und meine Alzheimer-WG“.

15. November 2018

Fast fünf Meter hoch ist der Engel, den Menschen mit Behinderung für die diesjährige Brückencenter-Aktion der Diakonie Neuendettelsau gestaltet haben. Drei Monate lang arbeiteten sie in der Werkstatt Bruckberg daran. Bis zum 24. November ist er im Rahmen einer Ausstellung der Malgruppe „Flowing Colours“ aus der Förderstätte Neuendettelsau in dem Ansbacher Einkaufszentrum zu sehen.

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.

 

E-Mail schreiben

Oder rufen Sie uns an unter +49 (0) 98 74 / 8 - 22 97