Kinder mit Behinderung hatten Spaß mit ehrenamtlichen Musikern


Die Mädchen und Jungen aus dem Kinder- und Jugendbereich hatten viel Spaß beim Konzert. © Thomas Schaller

Der Verein Musik schenkt Lächeln hat den Bereich Wohnen für Menschen mit Behinderung der Diakonie Neuendettelsau besucht, um gemeinsam mit Kindern zu musizieren. Im Rahmen ihrer „Tour des Lächelns“ sind die ehrenamtlichen Musiker bis Anfang Dezember in Baden-Württemberg und Bayern unterwegs, um Kindern unabhängig von ihrer Lebenssituation durch Musik einen Moment der Freude zu bereiten.

Dass ein Besuch der Musiker für Kinder ein unvergessliches Erlebnis ist, zeigte sich auch in Neuendettelsau: Schon als das Team den Raum betrat und seine Musikinstrumente aufbaute, waren die Kinder sichtbar aufgeregt. Als dann endlich die ersten Töne von Kinderliedern wie „Pippi Langstrumpf“ oder „Die Affen rasen durch den Wald“ angestimmt wurden, war die Begeisterung der Kinder deutlich spürbar: Sie sangen lautstark mit und tanzten gemeinsam mit den Musikern. „Mit unseren Kinderliedern wollen wir insbesondere kranken und hilfsbedürftigen Kindern ein Lächeln schenken“, erklärte Ralf Armbruster, der erste Vorsitzende des Vereins. Neben modernen und klassischen Kinderliedern sind inzwischen auch selbstgeschriebene Lieder, wie das Tourlied „Ich schenk dir ein Lächeln“ hinzugekommen. Die eigens komponierten Stücke kamen auch in Neuendettelsau gut an:

„Inklusive Angebote spielen bei uns eine ganz wichtige Rolle“, meint René Reinelt (Leitung Wohnen Neuendettelsau), „und Musik ist eine Sprache, die Menschen mit und ohne Behinderung sehr gut verbindet“.

Ihren Auftritten in den verschiedensten Einrichtungen haben die Musiker auch das Piraten-Lied „JoHeHo“ gewidmet: Es stellt eine Reise über einen Schatz mit spannenden Begegnungen dar. Auch der Besuch des Kinder- und Jugendbereichs in Neuendettelsau war für die Musiker ein Erfolg, der sich für sie vor allem an der Freude der Kinder messen lässt: „Es ist wunderschön, ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern zu können“, sagten die Musiker zufrieden, „das bestätigt unser ehrenamtliches Engagement.“

Das Projekt besteht bereits seit fünf Jahren – und das überaus erfolgreich: Nicht nur der Projektzeitraum und das Gebiet, sondern auch die Zahl der besuchten Einrichtungen und Musiker konnte Jahr für Jahr ausgeweitet werden. Die Liste der Anfragen ist lang: Auf seiner fünfwöchigen Reise durch den Süden Deutschlands besucht dieses Jahr insgesamt 42 Einrichtungen, darunter sind Kinderkliniken, Kinder- und Jugenddörfer, Kinderwohnheime, Kinderhospize und Kinderrehabilitationszentren. „Wir sind davon überzeugt, dass Musik die Genesung bei Krankheiten unterstützt und in schweren Lebenslagen Hoffnung spenden kann“, fasste Initiator Ralf Armbruster die Motivation der ehrenamtlichen Musiker zusammen, die für ihre „Tour des Lächelns“ jedes Jahr insgesamt rund 250 Urlaubstage nehmen. 

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