Erstmals „Religionspädagogisches Zertifikat“ am Beruflichen Schulzentrum verliehen


Tamara Herter (Note 1,2; Berufsfachschule für Kinderpflege), Stefanie Mostbeck (1,33; Berufsfachschule für Sozialpflege), Melanie Wagner (1,07; Berufsfachschule für Diätassistenten) und Melissa Lange (1,16; Heimberufsschule für Hauswirtschaft) waren in diesem Jahr die besten Absolventinnen des Beruflichen Schulzentrums der Diakonie Neuendettelsau (im Bild von links nach rechts). © Foto: Diakonie Neuendettelsau/Thomas Schaller


Zahlreiche Absolventen des Beruflichen Schulzentrums der Diakonie Neuendettelsau wurden bei der diesjährigen Abschlussfeier verabschiedet. Zum ersten Mal wurde dabei auch das „Religionspädagogische Zertifikat“ verliehen.

Pfarrer Johannes Werner-Schöniger sagte in seiner Andacht, in der beruflichen Praxis sei es immer wichtig, ein Herz für andere Menschen zu haben. Matthias Weigart (Vorstand Bildung) beglückwünschte die Absolventen ebenso wie Schulleiterin Dr. Helma Regnat und ihr Stellvertreter Benjamin M. Groß, die auf die guten Arbeitsmarktchancen sowie die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten hinwiesen. In der Heimberufsschule für Hauswirtschaft erreichte Melissa Lange mit der Durchschnittsnote 1,16 das beste Ergebnis unter den sechs Absolventinnen. 16 Schülerinnen schlossen die Berufsfachschule für Kinderpflege erfolgreich ab. Die beste Leistung erbrachte Tamara Herter mit der Durchschnittsnote 1,2. An der Berufsfachschule für Sozialpflege gab es zehn Absolventinnen und Absolventen. Die beste Durchschnittsnote hatte Stefanie Mostbeck mit 1,33. Insgesamt 19 Schülerinnen und Schüler dieser drei Schulen erreichten über ihre Ausbildung den mittleren Schulabschluss.

Melanie Wagner war mit der Note 1,07 die beste Absolventin der Berufsfachschule für Diätassistenten, wo neun junge Frauen den Abschluss schafften.

Die Fachakademie für Sozialpädagogik verzeichnet 66 Absolventinnen und Absolventen, davon haben 16 die fachgebundene Fachhochschulreife, 22 die allgemeine Fachhochschulreife und einer die fachgebundene Hochschulreife erreicht.

Die Studierenden Lisa Köbler, Lisa Gradl und Tabea Stürmer wurden mit dem erstmals vergebenen religionspädagogischen Zertifikat des Vorstandsbereichs Bildung ausgezeichnet. Sie haben während ihrer Ausbildung zur Erzieherin an der Fachakademie für Sozialpädagogik an zusätzlichen religionspädagogischen Bildungsmaßnahmen teilgenommen und so eine vertiefte Fach- und Methodenkompetenz in diesem Bereich erworben. Das Zertifikat bescheinigt zudem das hervorgehobene Interesse, in den verschiedenen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern von der Krippe über den Kindergarten, Hort, Kinder- und Jugendhilfe bis hin zu Menschen mit Behinderung religiöse und ethische Bildung professionell umzusetzen. 

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