Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff sorgt noch immer für Diskussionen. Das IGES Institut erstellt deshalb eine Studie mit dem Titel „Transform“ zur begleitenden Evaluation der Einführung des neuen Begriffs. Als Expertin ist daran Manuela Füller, Bereichsleiterin Dienste für Senioren der Diakonie Neuendettelsau, beteiligt.

Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff hat das Ziel, das Maß der verbliebenen Selbstständigkeit in sechs Lebensbereichen zu messen. Ziel der Studie ist es, Konzepte zur praktischen Umsetzung zu entwickeln und das komplizierte System zu hinterfragen und der Politik Ergebnisse zur Frage zu liefern, was für die Praxis verändert werden muss. Geplant sind neben der Erhebung des Status Quo vier Workshops, in denen Konzepte für ambulante, teilstationäre und stationäre Einrichtungen entwickelt und erprobt werden. Die Evaluation erfolgt durch Befragungen von Leitungen, Pflegekräftigen, Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen in den Modelleinrichtungen sowie in einer Vergleichsgruppe. 






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„Es gibt einen erheblichen Investitionsstau, wir haben viele Projekte in der Planung – aber die Staatsregierung stellt zu wenig Fördermittel zur Verfügung“, erklärte Dr. Mathias Hartmann, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Neuendettelsau. Um dezentrale Wohnmöglichkeiten durch Ersatzneubauten zu schaffen und die bestehenden Einrichtungen für Menschen mit Behinderung auf den neuesten Stand zu bringen, fordern die Diakonie Neuendettelsau und die Rummelsberger Diakonie ein Sonderinvestitionsprogramm der Bayerischen Staatsregierung. Allein die bayerischen Diakonien benötigen bis 2030 dafür 206 Millionen Euro.

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