Seniorenzentrum „Haus am Pfaffental“ wurde eingeweiht

Dr. Mathias Hartmann, der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Neuendettelsau, bezeichnet es als eine „Oase der Erholung“: Im Rahmen eines feierlichen Festakts wurde der Neubau des Seniorenzentrums „Haus am Pfaffental“ in Altdorf eingeweiht und der symbolische Schlüssel an Einrichtungsleiterin Christa Wild übergeben.

Das „Haus am Pfaffental“ grenzt an den bereits bestehenden Seniorenhof in Altdorf an. Neben den 63 betreuten Wohnungen ist mit dem Neubau ein Seniorenzentrum mit vollstationärer Pflege und Platz für 102 Bewohner entstanden. Das moderne Gebäude ist barrierefrei und bietet durch die unmittelbare Nähe zum Servicewohnen die Möglichkeit eines nahezu nahtlosen Übergangs – Senioren die nicht mehr alleine wohnen können, müssen sich so nicht mehr an eine neue Umgebung gewöhnen, sondern haben die Möglichkeit in ihrem Umfeld zu bleiben. „Aufgeteilt in drei Wohnbereiche mit einem eigenen Speisesaal finden sich im Seniorenzentrum 78 Einzel- und 12 Doppelzimmer mit eigenen Bädern“, sagte Architekt Gerd Ehemann. Neu ist auch das Buffet-Konzept der Speisesäle, das die Selbstständigkeit und Lebensqualität der Bewohner erhalten und fördern soll.

Modern, barrierefrei und durch eigens angelegte Spazierwege zum Pfaffental bietet der Neubau des Seniorenzentrums „Haus Pfaffental“ für die Bewohner eine Oase der Erholung.

Wie Vorstandsvorsitzender der Diakonie Neuendettelsau, Dr. Mathias Hartmann, nach der Begrüßung von Jürgen Zenker, Vorstand Dienste für Menschen, erzählte, wurde die Entstehung des Neubaus bereits im Juni 2015 initiiert. Nach dem Baubeginn am September 2016, wurde im Oktober 2016 die Grundsteinlegung gefeiert. Hartmann dankte dem Architekturbüro Engelhardt, dem Ingenieurbüro Koppe, dem Generalunternehmer Völkel+Heidingsfelder und allen beteiligten Handwerksfirmen. „Durch das Engagement konnte das Gebäude vier Monate vor der geplanten Fertigstellung eröffnet und bereits im Mai diesen Jahres bezogen werden“, freute er sich und überreichte Einrichtungsleiterin Christa Wild gemeinsam mit Gerd Ehemann den symbolischen Schlüssel.

Vorstandsvorsitzender Dr. Mathias Hartmann (links) und Architekt Gerd Ehemann übergaben den symbolischen Schlüssel an Einrichtungsleiterin Christa Wild.

Insgesamt hat die Diakonie Neuendettelsau einen Betrag von 13,5 Millionen € in den Neubau investiert, an dem sich die Gemeinde Altdorf mit 3.000 Euro beteiligt hat. Für das nächste Jahr plant die Diakonie Neuendettelsau ein Angebot für die Tagespflege zu schaffen. Um das Seniorenzentrum auch in Zukunft zu einem Ort der Heimat und Begegnung zu machen, werden aktuell noch weitere Mitarbeitende gesucht, wie Hartmann betont.

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