Benefizkonzert am 7. Juli – Toccata von Bach wächst mit der Spendenhöhe


Äußerlich sieht die Orgel der St. Laurentiuskirche noch gut aus, aber technisch und klanglich ist sie in schlechtem Zustand, beklagt Kantor Martin Peiffer.


Die Orgel der St. Laurentiuskirche in Neuendettelsau ist technisch und klanglich in einem schlechten Zustand. Deshalb plant die Diakonie Neuendettelsau eine umfangreiche Sanierung des Instruments, das bei mehreren hundert Gottesdiensten und vielen Konzerten im Jahr zum Einsatz kommt.

„Seit die Orgel 1930 gebaut wurde, ist sie etliche Male verändert worden. Das hat Spuren hinterlassen, die für das Instrument nicht gut waren“, weiß Kantor Martin Peiffer. Er betont, dass die Orgel ein wichtiger Teil des Gemeindelebens, aber auch des kulturellen Angebots in der Region ist.

Die langfristig sinnvollste Lösung scheint ein technischer Neubau zu sein, bei dem bisherige Teile – wie zum Beispiel Pfeifen – wieder verwendet werden. Das ist jedenfalls die Grundaussage eines Gutachtens, das die Diakonie Neuendettelsau in Auftrag gegeben hat.

Im Moment werden verschiedene Optionen geprüft. Denkbar ist, dass ein Teil der Orgel in den Chorraum verlegt wird, wie es 1930 schon einmal war. Auf jeden Fall soll ein modernes Instrument entstehen, das für alle Musikstile einschließlich der Popmusik geeignet ist.

Am Samstag, 7. Juli, um 18 Uhr findet in der St. Laurentiuskirche das erste Benefizkonzert mit dem Posaunenchor für die Orgelsanierung statt. Dabei erklingt die berühmte d-Moll-Toccata von Johann Sebastian Bach als Fragment. Wenn die Spenden für die Orgelsanierung wie erhofft steigen, soll auch dieses Musikstück regelmäßig erklingen und von Mal zu Mal wachsen.

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