Der Musikpädagoge Tom Wagner gestaltet einen gemeinsamen Trommel-Workshop für Beschäftigte der Förderstätte Rothenburg der Diakonie Neuendettelsau sowie Schülerinnen und Schüler der Valentin-Ickelsamer-Mittelschule.


Sechs Fünft- und Sechstklässler der Ganztagsklassen der Mittelschule treffen sich seit Oktober mit den Menschen mit Behinderung zu diesem integrativen Projekt immer donnerstags im Ruheraum der Förderstätte. Der Workshop läuft bis zum Ende des Schuljahrs.

„Neben dem gemeinsamen Musizieren steht das Schaffen eines Raumes für Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung im Vordergrund“, erläutert Hartmut Assel, der als Leitung unter anderem für die Förderstätte verantwortlich ist. Der Abbau von Berührungsängsten und Vorurteilen, der Ausbau von sozialen Kompetenzen und der Wunsch nach weiterer Vernetzung sind ebenso Zielsetzungen des Projektes.


Bei mehreren Treffen im Vorfeld wurde zwischen Wagner, Claudia Hildenstein und Simone Scheiderer-Herrmann von der Förderstätte sowie Schulleiter Markus Heindl geklärt, wie das Setting, die Abläufe und die Zuständigkeiten aussehen sollten. Auch die Kosten kamen zur Sprache. Der finanzielle Anteil der Mittelschule wird über einen Förderfonds getragen, den Rest übernimmt die Förderstätte der Diakonie Neuendettelsau. Die Trommeln werden von der Förderstätte und der Werkstatt für Menschen mit Behinderung zur Verfügung gestellt.


Zu Beginn des Schuljahrs wurde das Projekt in den beiden Ganztagsklassen vorgestellt. Während die Schülerinnen und Schüler nach einem Trimester wechseln, bleibt die Gruppe der Förderstättenbesucher bis zum Projektende gleich.

Die Schüler werden in der Aula der Mittelschule von Mitarbeiterinnen der Förderstätte abgeholt und nach dem Workshop wieder zurückbegleitet, um einen Austausch über die Stunde zu ermöglichen und offene Fragen zu klären. Diese Zeit kann auch genutzt werden, um eventuelle Befürchtungen, Ängste oder auch ein neues Erleben zu reflektieren. 

Hartmut Assel würde sich freuen, wenn eine regelmäßige Kooperation mit der Mittelschule oder anderen Institutionen der Stadt Rothenburg entstehen würde: „Das ist nicht nur eine gute Öffentlichkeitsarbeit, sondern ermöglicht den Menschen mit Behinderung auch, den Sozialraum um sie herum für sich zu erschließen“.

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