Die Mitglieder der Diakonischen Schwestern- und Brüderschaft trafen sich in Neuendettelsau

Einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder der Diakonischen Schwestern- und Brüderschaft Neuendettelsau (DSB) zu einem Gemeinschaftstag. Neben den Ehrungen der Jubilare und einem Festvortrag begeisterte am Abend das Theater Kopfüber.

Alle Tische im Luthersaal waren besetzt, als die Diakonische Schwestern- und Brüderschaft (DSB) zu einem DSB- Gemeinschaftstag eingeladen hatte. Die DSB der Diakonie Neuendettelsau traf sich zur jährlichen Vollversammlung mit anschließendem Festnachmittag.

In seinem Grußwort machte Rektor Dr. Mathias Hartmann deutlich, dass diakonische Gemeinschaften bei der geistlichen Ausrichtung der Diakonie Neuendettelsau als wesentliches Element angesehen werden und weiterhin eine wichtige Rolle spielen. „Dezentrale Verantwortung und Transparenz sind zwei Stichpunkte, die die Zukunft der Diakonie mitgestalten. Unser Selbstverständnis wird aber weiterhin von der Christlichkeit und Wertevertretung maßgeblich begleitet werden. Diakonie ist gelebter, handelnder christlicher Glaube. Daran soll und wird sich auch in Zukunft nichts ändern“, so Hartmann und nannte die Mitgliedschaft in der Nagelkreuzgemeinschaft als modernes Beispiel diakonischer Spiritualität.

Die 18 anwesenden Mitglieder wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Am Nachmittag wurden 29 Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Anschließend hielt Pfarrerin Christa Schrauf, Geschäftsführerin des Kaiserswerther Verbandes, den Festvortrag. Sie sprach zum Thema „Gemeinschaften in Diakonischen Unternehmen“.

Musikalisch wurde der Nachmittag von Beate Wever, Simone Meisel und Waltraud Kroiß an der Flöte, der Gitarre und an der Ziehharmonika sowie dem DSB-Posaunenchor umrahmt.

Anschließend trafen sich die Mitglieder zum Abendmahlsgottesdienst in der Laurentiuskirche, wo Pfarrer Peter Schwarz in seiner Predigt deutlich machte, dass Gott Gemeinschaft ist und Gemeinschaft bewirkt.

Überzeugten am Abend: Claudia Kucharski und Christoph Ackermann vom Theater Kopfüber.

Den Abschluss des Tages bildete das Revue-Kabarett „Und die Moral von der Geschicht‘…“, zu dem auch die Öffentlichkeit eingeladen war. Claudia Kucharski und Christoph Ackermann vom Theater Kopfüber tauchten mit den Gästen in die Geschichte ein und holten die Moral aus einer verstaubten Kiste. Die beiden verkörperten unter der Regie von Thomas Koch zwei Theaterspieler, die feststellen, wie seicht das Theaterleben geworden ist und wie sehr sich die Moral verändert hat. In einem Streifzug durch die Geschichte wurde die Entwicklung der Moral in einer lustigen aber auch gruseligen Art und Weise verkörpert.

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