Neue Profilklasse hatte zum ersten Mal Besuch vom HC Erlangen


Die beiden Handball-Profis Michael Haaß und Michael Haßferter vom HC Erlangen gaben den Schülern der Handball-Profilklasse der Laurentius-Realschule der Diakonie Neuendettelsau wertvolle Tipps.


„Wie wird man eigentlich Handball-Profi?“, wird Ex-Weltmeister Michael Haaß in der Turnhalle der Laurentius-Realschule gefragt. „Man muss vor allem fleißig trainieren“, lautet die Antwort, die er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Michael Haßferter vom HC Erlangen gibt.

Die beiden Bundesliga-Profis besuchten die Handball-Profilklasse 5c der Laurentius-Realschule, die es in diesem Schuljahr zum ersten Mal gibt. Die Schulpartnerschaft mit dem HC Erlangen hat Sportlehrer Harald Spaniol angestoßen. „Unsere Schülerinnen und Schüler erfahren, wie Profis arbeiten. Sie erleben ihre Körpersprache“, meint Spaniol.

Haaß und Haßferter nahmen sich bei ihrem ersten Besuch in Neuendettelsau Zeit für ein aktives und kindgerechtes Handballspiel. Doch die Partnerschaft ist keine Einbahnstraße, denn Schüler und ihre Familien können Spiele der Erlanger Profis zu günstigen Konditionen besuchen.

Das Modell der Handball-Profilklasse sieht Spaniol schon jetzt als Erfolg: „Diese Klasse wird es auch im nächsten Schuljahr wieder geben“, ist er sich sicher. Für das Konzept spricht, dass das Spiel in Neuendettelsau von den beiden Trainern der Mittelfranken-Auswahl für die Jahrgänge 2002/2003, Cordula Wedrich und Roland Nixdorf, beobachtet wurde. „Es ist eine tolle Sache, wenn Profis in die Schule gehen, denn das dient der Nachwuchsförderung“, so Nixdorf. „Davon profitieren Vereine in der Region wie die SG Kernfranken“, ergänzt Wedrich.

Für Harald Spaniol spielt auch eine andere Überlegung eine wichtige Rolle: „Beim Teamsport wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt“, ist seine Überzeugung. Zum Abschluss geben Michael Haaß und Michael Haßferter Autogramme, die ihren Platz auf allen möglichen Gegenständen vom Sportschuh bis zum Smartphone finden.

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