Von verhaltenem Optimismus war die Fastenpredigt von Dr. Ingo Friedrich in der Neuendettelsauer Laurentiuskirche geprägt. Das Gebiet der Europäischen Union sei seit dem 2. Weltkrieg von Kriegen verschont geblieben, sagte der Präsident der Fürther Wilhelm Löhe Hochschule. Allerdings bedrohen globale Krisen und neue Gefahren von innen die EU, meinte Friedrich weiter.

Dem früheren Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments bereiten der Brexit und die Erfolge populistischer Parteien zwar manchmal schlaflose Nächte, aber er sieht dennoch keinen Grund zum Verzagen. Mit einem tiefen Blick in die Geschichte zeichnete Friedrich den schwierigen Prozess nach, der zumindest in Europa zu einer Friedensordnung geführt hat.

Damit das Erreichte in Europa gesichert werden kann, müssten vor allem der Brexit geregelt sowie die Flüchtlingsproblematik angegangen werden. Im strengen Sinn gebe es heute keine umfassende nationale Souveränität mehr. Europa müsse die Kompetenzen für Themen bekommen, die nur europäisch gelöst werden können.

Ohne überheblich zu wirken, könne Europa das Beispiel seiner Friedenserfahrungen an andere Teile der Welt weitergeben. Nach dem Gottesdienst stellte sich Friedrich noch den Fragen der Besucher beim Predigtnachgespräch im Mutterhaus.

Die letzte Neuendettelsauer Fastenpredigt in diesem Jahr hält am kommenden Sonntag, 11. März, im Gottesdienst in der Laurentiuskirche ab 9.30 Uhr der Heidelberger Diakoniewissenschaftler Prof. Dr. Johannes Eurich. Bei ihm geht es um das Thema „Diakonie zwischen Anspruch und Markt – ist Nächstenliebe berechenbar?“ 

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