Neues Gebäude der Berufsfachschule für Altenpflege in Lauf eingeweiht


Einen Baum hatte Bürgermeister Benedikt Bisping (rechts) als Geschenk zur Einweihung der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe mitgebracht. Darüber freuten sich (im Bild von links) Vorstand Bildung Pfr. Matthias Weigart, Schulleiterin Waltraud Wießner und Vorstandsvorsitzender Dr. Mathias Hartmann.

Bei sommerlichen Temperaturen wurde die neue Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe der Diakonie Neuendettelsau in Lauf an der Pegnitz eingeweiht.

Rund ein Jahr lang war an dem neuen Gebäude gebaut worden. 2,7 Millionen Euro wurden investiert. Davon übernahm die Regierung von Mittelfranken knapp eine Million Euro. Wegen des schlechten baulichen Zustands des früheren Domizils in Neunkirchen am Sand war der Umzug notwendig geworden.

Im neuen Haus wehe ein „freundlicher kreativer Geist der Gemeinschaft“, sagte Pfarrer Matthias Weigart, Vorstand Bildung der Diakonie Neuendettelsau, bei seiner Begrüßung.

Den feierlichen Akt der Einweihung nahm der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Neuendettelsau, Rektor Dr. Mathias Hartmann, vor. Er betonte die aktuellen Ausbildungskonzepte der Schule, zu denen auch die Persönlichkeitsbildung gehöre. Weigart und Hartmann überreichten das Lebenskreuz mit den sieben Werken der Barmherzigkeit als Geschenk an Schulleiterin Waltraud Wießner.

Architekt Andreas Baum stellte die nachhaltige Planung des Hauses vor, das in Holzbauweise errichtet wurde.

Landrat Armin Kroder, der am alten Standort selbst früher Lehrkraft an der Altenpflegeschule war, meinte, man müsse mehr Menschen für diesen „unverzichtbaren Beruf“ gewinnen. Dabei gehe es nicht nur um Geld, sondern auch um die Arbeitsbedingungen und das Ansehen in der Gesellschaft.

Einen „Standort der Menschenwürde“ nannte Bürgermeister Benedikt Bisping die Schule, mit der die Diakonie Neuendettelsau auf ein Zukunftsthema gesetzt habe. Er sprach sich für eine verstärkte staatliche Förderung der Altenpflege und eine Erhöhung des Beitrags zur Pflegeversicherung aus.

Mit Blick auf die bevorstehende Einführung der generalistischen Pflegeausbildung gab sich der Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Schulstiftung in Bayern, Dr. Bernhard Petry, optimistisch, was die Perspektiven der Altenpflege angeht. Es sei gut, wenn mehr altenpflegerische Kompetenz in den Krankenhäuser ankomme und in den Altenpflegeeinrichtungen gebe es mehr Raum, die Dinge zu verwirklichen, „wegen denen man den Beruf ergriffen hat“.

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