Beim Jahresempfang der Diakonie Neuendettelsau wurde der neue Markenauftritt präsentiert


Mit dem neuen Diakoneo-Markenauftritt im Hintergrund erläuterte Rektor Dr. Mathias Hartmann, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Neuendettelsau, die Vorteile des Zusammenschlusses mit dem Diak Schwäbisch Hall. © Diakonie Neuendettelsau/Uwe Niklas

Beim Jahresempfang im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg hat die Diakonie Neuendettelsau der Öffentlichkeit die neue Marke vorgestellt, mit der sich das Unternehmen künftig unter dem gemeinsamen Dach mit dem Diak Schwäbisch Hall präsentieren wird.

Zuvor hatten die zuständigen Gremien der beiden Unternehmen beschlossen, dass sich die Diakonie Neuendettelsau und das Diak Schwäbisch Hall am 1. Juli zum größten diakonischen Unternehmen in Süddeutschland mit rund 10.000 Mitarbeitenden zusammenschließen wollen. Dieses Unternehmen wird „Diakoneo“ heißen und – wie die Diakonie Neuendettelsau bisher – eine Körperschaft des öffentlichen Rechts sein. Die Diakonie Neuendettelsau erzielt mit 7800 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von etwa 408 Millionen Euro (2018). Das Diak Schwäbisch Hall hat 2300 Mitarbeitende und einen Umsatz von ca. 170 Millionen Euro. Zusammen gehören sie zu den fünf größten diakonischen Unternehmen in Deutschland.

Durch den Zusammenschluss entsteht ein Klinikverbund mit sechs Kliniken und insgesamt 1250 Betten. Angestrebt werden Synergieeffekte in Medizin, Pflege und Management. Außerdem hat der Verbund eine wirtschaftlich nachhaltige Größe. Im Zuge der Fusion gehen keine Arbeitsplätze verloren. Auch Zwangsversetzungen von Schwäbisch Hall nach Neuendettelsau oder umgekehrt wird es nicht geben. Von der gewachsenen Stabilität profitieren auch die anderen Arbeitsbereiche des Unternehmens, die Dienste für Senioren, Kinder und Menschen mit Behinderung sowie der Bildungsbereich.

Der Name Diakoneo knüpft einerseits an die bestehenden Traditionslinien an, erläuterte Rektor Dr. Mathias Hartmann, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Neuendettelsau, beim Jahresempfang gemeinsam mit Michael Kilb, Vorstand des Diak Schwäbisch Hall. Andererseits steht er unter anderem für den innovativen Anspruch des Zusammenschlusses.

Dreidimensionales Kreuz

Das neue Logo stilisiert ein dreidimensionales Kreuz aus unterschiedlichen Farben. Das Kreuz weist auf den christlichen Hintergrund der Arbeit von Diakoneo hin. Jeder der Balken steht für eine Dimension der Marke. Der Dienst für Menschen reicht von der Geburt bis zum Lebensende. Er bewegt sich von dem Bewahren diakonischer Traditionen bis hin zur Einführung moderner Innovationen und er ist gleichzeitig weltlich orientiert und christlich gegründet.

Vervollständigt wird der Markenauftritt durch den Claim „weil wir das Leben lieben.“ Er drückt auf emotionale, sinnstiftende Weise aus, warum die Mitarbeitenden ihre diakonische Arbeit tun.

Mut zu einem optimistischen Umgang mit Veränderungsprozessen machte beim Jahresempfang Johannes Warth, der sich als „Ermutiger und Überlebensberater“ versteht. Viel Beifall gab es auch für den Liedermacher Jo Jasper, der zum ersten Mal seinen eigens komponierten Diakoneo-Song vor Publikum spielte.


Moderator Johannes Warth zählte den Countdown, bis Dr. Mathias Hartmann (Vorstandsvorsitzender der Diakonie Neuendettelsau), Hans-Heinrich Willberg (Vorsitzender des Kuratoriums der Diakonie Neuendettelsau), Dr. Werner Schwartz (Vorsitzender des Aufsichtsrats des Diak Schwäbisch Hall) und Diak-Vorstand Michael Kilb (im Bild von links nach rechts) per Buzzer die Präsentation des neuen Markenauftritts starteten. © Diakonie Neuendettelsau/Uwe Niklas


Gemeinsam auf einem neuen Weg

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