Delegation aus Südkorea erhielt Einblicke in die Diakonie Neuendettelsau

Mit dem Ziel ein gesamtdiakonisches Werk in Korea aufzubauen, besuchte eine Delegation aus Südkorea die Diakonie Neuendettelsau und erhielt in vier Tagen einen umfassenden Einblick.

Vier Tage lang besuchte eine siebenköpfige Delegation aus Südkorea die Diakonie Neuendettelsau, die Mission Eine Welt und die Augustana Hochschule. Im Gespräch mit Dr. Mathias Hartmann (Vorstandsvorsitzender Diakonie Neuendettelsau) und Hanns Hoerschelmann (Leiter Mission Eine Welt) wurden die Gäste aus Südkorea über die Arbeit und Struktur der Diakonie Neuendettelsau informiert. Ebenso stellten die südkoreanischen Gäste die diakonische Arbeit vor Ort und ihr zukünftigen Pläne vor. 

Die Delegation aus Südkorea mit den Vertretern der Diakonie Neuendettelsau bei ihrem Besuch im Mutterhaus.

Anschließend besuchten sie die Laurentiuskirche, die Paramentik und die Hostienbereitung. Am Nachmittag erhielten die sieben koreanischen Gäste einen Einblick in die Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM), bei dem der Technische Leiter Dietmar Kohler durch die Einrichtung führte und alle Fragen beantwortete. Anschließend berichtete Bereichsleiterin Manuela Füller über die Senioreneinrichtungen der Diakonie Neuendettelsau. Dabei erläuterte sie das inhaltliche Konzept der Senioreneinrichtungen, deren Strukturen und Finanzierung. Praktische Einblicke erhielt die Delegation danach bei einem Rundgang durch die Senioren-Einrichtungen in Neuendettelsau. In Südkorea bietet die 1966 von Gotfred Rekkebo gegründete Diakonie ebenfalls unterschiedlichste Angebote für hilfsbedürftige Menschen. Beispielsweise kümmert sich die südkoreanische Diakonie verstärkt um obdachlose Menschen, Flüchtlinge aus Nordkorea, bietet Bildungseinrichtungen und versorgt kranke, junge oder ältere Menschen in verschiedenen Gesundheitszentren. Für die Zukunft sei neben einem allgemeinen Ausbau der Strukturen geplant, mehr Hilfsmöglichkeiten auf ehrenamtlicher Basis anzubieten. 

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