Patienten helfen, die rund um die Uhr unter Schmerzen leiden – das ist im Krankenhaus Schwabach seit bald fünf Jahren Programm. Dr. Thomas Schramm und sein Team haben mit der stationären multimodalen Schmerztherapie ein nachgefragtes Angebot geschaffen.

Den Schmerz verlernen

Das Konzept basiert auf einer Verbindung von Schulmedizin und psychologischer Betreuung mit unterschiedlichen, aufeinander abgestimmten Bausteinen. Dazu gehören klassische Verfahren wie Physio- oder Ergotherapie und naturheilkundliche Verfahren wie zum Beispiel Klang-, Kunst-, Reflextherapie und Akupunktur.

Die Klangtherapie ist einer der vielen Bausteine der multimodalen Schmerztherapie im Krankenhaus Schwabach. Sie hilft dem Körper zu entspannen und kann Spannungen und Blockaden lösen.

„Unsere Schmerztherapie zielt darauf ab, die Patienten aktiv in den Schmerz-Verlern-Prozess einzubeziehen“, erklärt Dr. Schramm. „Bei der Schmerzkrankheit, an der in Deutschland rund 3,4 Millionen Menschen leiden, hat das körpereigene Warnsystem auf Dauerbetrieb geschaltet; der Schmerz ist selbst zur Krankheit geworden. Wir helfen diesen Patienten dabei, ihre Schmerzen nachhaltig zu verringern und Lebensqualität zurückzugewinnen."

Infos und Ausprobieren

Wie das in der Praxis aussieht, davon können sich Interessierte am Samstag, den 14. April 2018, von 10 bis 15 Uhr ein Bild machen. Die Abteilung lädt zum Tag des Chronischen Schmerzes ins Krankenhaus ein. Nach der offiziellen Eröffnung stehen bis 13 Uhr Fachvorträge auf dem Programm. Anschließend öffnet die Abteilung unter dem Motto „Schmerztherapie zum Anfassen“ ihre Türen. Auf der Galerie werden ab 14 Uhr Mitmach-Yoga-Übungen angeboten, zusätzlich bieten zwei Fachausstellungen sowohl für Patienten und Angehörige als auch für Fachpersonal viele nützliche Infos zum Thema. Alle Infos zum Programm am Tag des Chronischen Schmerzes gibt es in Kürze unter www.khsc.de.

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