Julia Pecorelli spendet 50 selbstgenähte Mützen an die Station Regenbogen der Cnopfschen Kinderklinik

Julia Pecorelli und Melanie Rometsch übergeben 50 Mützen und einen Spendenscheck von 300 Euro an Ärztin Nora Mahmoud und Schwester Doris Waide von der onkologischen Ambulanz. © Diakonie Neuendettelsau/Claudia Pollok

Humor ist die beste Medizin: Modemacherin und Bloggerin Julia Pecorelli möchte die jungen Patienten der onkologischen Station der Cnopfschen Kinderklinik aufheitern – und schenkt ihnen selbstentworfene Mützchen mit lustigen Sprüchen wie „Bad Hair Day“.

Sie sind altrosa oder hellblau und tragen witzige Aufschriften wie „Bad Hair Day“ – die Kindermützen von Julia Pecorelli sind modern und stylisch. Die Bloggerin und Besitzerin eines eigenen Fashion-Labels für Familien spendet 50 ihrer selbstgenähten Mützen an die Station Regenbogen der Cnopfschen Kinderklink.

Die Mützchen sollen die krebskranken Kindern während der Wintermonate warm halten und ihnen und ihren Familien ein Lächeln entlocken: „Haare sind so ein sensibles Thema“, weiß Julia Pecorelli. Auf ihrem Blog hatte sie im November zu einer Spendenaktion aufgerufen. Bei jeder erworbenen Mütze legte die Schwabacherin einen Euro für eine zusätzliche Geldspende an die Cnopfsche Kinderklinik beiseite. 300 Euro sind so am Ende zusammengekommen.

Julia Pecorelli an der Nähmaschine: Die junge Mutter hat die Kindermützen selbst entworfen und genäht. © Melanie Rometsch

Es habe viel positives Feedback zu ihrer Aktion gegeben – von Eltern und anderen Bloggern, erzählte Pecorelli bei der Spendenübergabe. Sie ist selber seit drei Jahren Mutter und weiß, dass sich Eltern über vieles Gedanken machen, was für sie früher noch keine Rolle gespielt hat. So habe Pecorelli jetzt zum Beispiel einen Organspendeausweis und ist Stammzellenspenderin, sagt sie.

Mit der Mützenspende möchte die junge Frau anderen Eltern und ihren Kindern einfach eine Freude machen. Pecorelli und ihre Mitarbeiterin Melanie Rometsch übergaben die Mützchen an Ärztin Nora Mahmoud und Schwester Doris Waide von der onkologischen Ambulanz. Mittlerweise haben sie und ihre Kollegen einen Großteil der Mützen an die krebskranken Kinder verteilt. Und diese kamen gut an: „Schön und richtig weich“, lobten die jungen Patienten Pecorellis Mützchen.

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