60 Fußballmannschaften bei Bambini-Turnieren in Mittelfranken

Toller Erfolg zum zehnjährigen Jubiläum: Mit insgesamt 600 Kindern fanden im Rahmen des mittelfränkischen Bambini-Fußballturniers vier Turniere in Neuendettelsau, Burgoberbach und Nürnberg statt. Neben Gruppen aus Förderzentren und Grundschulen waren dieses Jahr wieder gemischte Mannschaften mit Kindern mit und ohne Behinderung und Mädchenmannschaften dabei.

Die Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren wuseln über das Spielfeld des TSC-Sportplatzes in Neuendettelsau. Andreas Jesberger und Dorli Beez stehen am Spielfeldrand und verfolgen das Geschehen. Die beiden haben das Bambini-Fußballturnier vor zehn Jahren ins Leben gerufen – als erste mittelfränkische Schule waren sie damit Pioniere. „Wir wollten Fußball auch für die Kleinen anbieten“, erzählt Dorli Beez. Andreas Jesberger fügt hinzu: „Wenn ich kleine Kinder Fußball spielen sehe, geht mir einfach das Herz auf.

120 Mädchen und Jungs spielten beim diesjährigen inklusiven Fußballturnier in Neuendettelsau.

Waren es anfangs noch drei Mannschaften, so nahmen dieses Jahr 60 Mannschaften am Bambini-Turnier 2018 teil. So viele, dass das Turnier auf vier Austragungsorte aufgeteilt wurde. „Neben Neuendettelsau fanden weitere Turniere in Burgoberbach und in Süd- sowie Nordnürnberg statt“, erklärt Organisator Andreas Jesberger. Die große Beteiligung freuen ihn und Dorli Beez. Beez ist Schulleiterin des Förderzentrums St. Martin der Diakonie Neuendettelsau. Sie feuert die Teams bei jedem Turnier an. Das Besondere an diesem Turnier ist das „Schweizer System“, das dank der Unterstützung von Special Olympics angewendet werden kann. Es teilt die Spieler in verschiedene Leistungsgruppen ein. Das bedeutet, dass der Spielplan anhand der Ergebnisse erst im Laufe des Spiels entsteht. „Dadurch haben alle die Chance in ihrer Leistungsrunde Sieger zu werden und Frust wird von Vornherein verhindert“, erklärt Andreas Jesberger.

Die Mannschaften bestehen aus Schülerinnen und Schülern der ersten bis zur vierten Klasse der regulären Grundschule und der ersten bis fünften Klassen der Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung sowie Sonderpädagogischen Förderzentren mit den Förderschwerpunkten Sprache, Lernen und Verhalten. Eingeladen mitzumachen sind alle Förderzentren und Grundschulen des Schulamtsbezirkes Ansbach Stadt und Land. Als Schiedsrichter standen Schüler der Laurentius-Realschule auf dem Platz. „Für sie bietet das Turnier eine tolle Möglichkeit neue Erfahrungen zu sammeln“, betont Beez. „Das Wichtigste ist für uns, dass alle Spaß hatten und sich über die Leistung freuen können.“

In den einzelnen Leistungsgruppen haben beim Turnier in Neuendettelsau gewonnen:

LG IV: GS Neuendettelsau II

LG I: Die wilden Kerle Ansbach

LG II: Weißenburg

LG III: Martinskicker Neuendettelsau

Weitere Pressemitteilungen
21. Februar 2019

Kinder und Jugendliche werden heutzutage mit Smartphones, Laptops und Internet groß. Unter dem Motto „Together for a better internet“ fand ein Aktionstag am Löhe-Campus der Diakonie Neuendettelsau statt. Einen Vormittag lang informierten Experten alle 6. und 7. Klassen der Laurentius-Realschule und des Laurentius-Gymnasiums über Datensicherheit im Netz.

19. Februar 2019

Patricia Iawor und Joanna Wroblewska kommen aus Polen. Beide haben im September 2018 mit der Ausbildung in der Altenpflege in Lauf an der Pegnitz begonnen. Einmal pro Woche treffen sie sich mit Jürgen Meltretter. Als Senior-Experte der VerA-Initiative unterstützt er die beiden während ihrer Ausbildung in allen Lebenslagen. Der 69-Jährige hatte viele Jahre eine Realschule geleitet und ist in seinem Ruhestand nun ehrenamtlich im Einsatz. Bei einem Infotag am Dienstag, 19. März, können sich Interessierte über das Projekt informieren.

19. Februar 2019

Am Donnerstag, 28. März, öffnen sich die Türen der Einrichtung für Menschen mit Behinderung der Diakonie Neuendettelsau in Polsingen. Jungs ab der 5. Klasse können beim Boys Day einen Blick hinter die Kulissen werfen und in die Arbeit eines Heilerziehungspflegers schnuppern.

14. Februar 2019

Die ausdrucksstarken Portraits von Ines und Werner Kroemer regen Alt und Jung zum Nachdenken an. Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnstifts Hallerwiese der Diakonie Neuendettelsau waren die schwarzweißen Fotos von Menschen in ihrer typischen Berufskleidung ein willkommener Anlass sich an ihre Arbeit zu erinnern.

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.

 

E-Mail schreiben

Oder rufen Sie uns an unter +49 (0) 98 74 / 8 - 22 97