Die originalen Elisenlebkuchen der Bäckerei der Diakonie Neuendettelsau haben eine jahrzehntelange Tradition. In der Vorweihnachtszeit lockt die Bäckerei außerdem mit einem leckeren Butterstollenkonfekt.

Seit dem Jahr 1863 besitzt die Bäckerei der Diakonissenanstalt nördlich des Mutterhauses die Konzession zum öffentlichen Brotverkauf, zuvor diente die Bäckerei nur zur Versorgung der Einrichtungen der Diakonissenanstalt. Heute steht die Bäckerei unter der Leitung von Martin Lederer. Und seit ungefähr 40 Jahren verwandelt sich die Backstube jedes Jahr im September in eine Weihnachtsbäckerei. Vor allem für ihre originalen Elisenlebkuchen ist die Bäckerei der Diakonie bekannt.

Elisenlebkuchen sind Lebkuchen höchster Qualität, die mindestens 25% Nüsse und maximal 10% Mehl enthalten. Seit 15 Jahren ist die Rezeptur der Lebkuchen aus Neuendettelsau nun unverändert. Das Besondere: Die Nüsse werden im Ganzen gekauft, und dann selbst geröstet, gemahlen und gerieben. Ebenso wird die geheime Gewürzmischung selbst hergestellt. „Ich habe gelernt, dass auch das Herstellungsverfahren der Gewürze ausschlaggebend für den Geschmack ist“, verrät Lederer. Beim Glasieren der Lebkuchen ist ebenfalls höchste Konzentration nötig, denn nur geringe Temperaturschwankungen der Glasur beeinflussen das Ergebnis.

"Wir haben denke ich eine ganz tolle Rezeptur und einen ausgetüftelten Herstellungsprozess, und das schmeckt man auch."

Martin Lederer, Leiter der Bäckerei

ImJahr 2012 gewann der Neuendettelsauer Elisenlebkuchen den ersten Platz bei "UNSERE ORIGINALE – Das Beste aus der Metropolregion Nürnberg" im direkten Vergleich mit 220 anderen Lebkuchen. Auch größere Betriebe kaufen ihre individuell bedruckten Weihnachtsgeschenke bei der Diakonie. Der Kontakt am Telefon beginnt dann meist mit: „Wir haben Ihre Lebkuchen probiert, …“ Über die Webseite werden die Elisenlebkuchen in die ganze Welt hinaus versendet, aber auch in der Region werden die Lebkuchen in Supermärkten, Hofläden und natürlich in der Bäckerei verkauft.

Stolz ist Martin Lederer auch auf den Butterstollenkonfekt. Eine Kundin meinte einmal, dass ein ganzer Stollen zu groß für sie alleine wäre, da kam er auf die Idee für den Butterstollenkonfekt. „Gleicher Geschmack, kleinere Einheiten“, war sein Motto und er entwickelte ein Verfahren, das auch die Kruste der kleinen Stollen saftig bleiben lässt.


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