Kochkurs, Yoga und QiGong – fit für den Job


Betriebliche Gesundheitsförderung

Bewegung,  Ernährung, Entspannung - auf diesen drei Säulen basieren die Angebote der Betrieblichen Gesundheitsförderung in der Diakonie Neuendettelsau.

Jeder Mitarbeitende in der Diakonie kann diese Angebote nutzen, sie werden standortübergreifend angeboten.
Matthias Rex hat mit Thomas Aigner, dem Koordinator der Betrieblichen Gesundheitsförderung, über das vielfältige Kursangebot gesprochen:

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Wie sieht das Angebot der Betrieblichen Gesundheitsförderung in der Diakonie Neuendettelsau aus?

Thomas Aigner: Es gibt ein großes Sportangebot:
  • Sehr aktive Angebote wie Fitness-Cross, bei denen man richtig ins Schwitzen kommt
  • Entspannungsmethoden wie Yoga, Tai Chi, QiGong
  • Kochkurse: Hier bearbeiten wir in einem schönen Ambiente verschiedene Kochthemen. Das ist eine gute Gelegenheit, zusammen zu kommen. 
  • Wir gehen auch das Thema Sucht an: Deshalb bieten wir Nichtraucher-Kurse an

Wann, wie oft und wo finden die Kurse statt?

Thomas Aigner: Die ideale Kurszeit gibt es  nicht. Unsere Mitarbeitenden haben so viele unterschiedliche Arbeitszeiten, dass wir sehr flexibel sein müssen. Von daher haben wir Kurse in der Mittagspause, Kurse ab 16 Uhr und Kurse, die beginnen am Abend um 19 Uhr.
Wir bieten extra kleine Kurse von fünf bis acht Einheiten an. Der Grund: Wir haben sehr viele Leute im Schichtbetrieb und möchten, dass alle eine Chance haben, mit dabei zu sein. Wir haben auch Dauerbucher, die sind das ganze Jahr über aktiv.
Das Angebot gibt es an allen Standorten: In Nürnberg, Himmelkron, Polsingen, Forchheim...
Angebote gibt es überall, wo die Diakonie Neuendettelsau vertreten ist.


Wie kommt die Betriebliche Gesundheitsförderung bei den Mitarbeitenden an?

Thomas Aigner: Manche nutzen die Angebote sehr fleißig und finden sie prima. Sie sagen: „Vorher habe ich im Fitnessstudio viel Geld bezahlt für einen Kurs. Jetzt bekomme ich ihn für wenig Geld zu besseren Zeiten und ich bin mit den Arbeitskollegen unterwegs.“ 


Apropos wenig Geld: Wer zahlt?

Thomas Aigner: Den größten Teil übernimmt die Diakonie Neuendettelsau. Wir investieren hier kräftig. Daneben holen wir uns finanzielle Unterstützung von den Krankenkassen. Bei manchen Kursen ist noch ein  kleiner Eigenanteil zu leisten. Aber einen Großteil übernehmen der Arbeitgeber oder die Krankenkassen.


Was steckt dahinter? Warum bietet der Arbeitgeber ein so vielfältiges Kursangebot an?

Thomas Aigner: Ein Hauptgrund ist, dass wir die Belegschaft gesund erhalten möchten. Unsere Mitarbeitenden haben herausfordernde Tätigkeiten. Wir möchten ihnen Handwerkszeug mitgeben, damit sie möglichst lange in ihrem Beruf arbeiten können.

Für zukünftige Arbeitskräfte möchte die Diakonie Neuendettelsau  als Arbeitgeber attraktiv sein und sich von anderen Arbeitgebern unterscheiden.


Koordinator Betriebliche Gesundheitsförderung
Thomas Aigner koordiniert die Betriebliche Gesundheitsförderung in der Diakonie Neuendettelsau © Rex


Und selbst? Couchpotato oder Spitzensportler?

Thomas Aigner: Ich nutze mindestens ein- eher zweimal pro Woche die Angebote und bin selber aktiv. Zum Beispiel Männeryoga. Ich habe Yoga kennen und lieben gelernt als ein tolles Wirbelsäulenprogramm für mich als Schreibtischtäter. Deshalb habe ich den Yoga-Kurs besucht, war aber immer der einzige Mann.
Und ich habe mir dann gedacht, andere Männer werden auch Rückenschmerzen haben. Warum sind die Männer nicht da? Und dann war der Versuch geboren, über einen Männeryogakurs die Männer abzuholen. Seit anderthalb Jahren üben jetzt am Montagabend die Männer.  


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