Wenn die Kerzen flackern, leise Musik ertönt und Diakon Dieter Arnold die Morgenandacht beginnt, wird es ruhig in der Bruckberger Martinskirche. Die anwesenden Mitarbeitenden und Bewohner der Region beginnen den Tag in diesem spirituellen Rahmen. Ein wenig Spannung und ein besonderes Gefühl schweben immer mit. „Es braucht nicht immer Worte, vielmehr sind es Rituale, die insbesondere unsere Mitarbeitenden mit Behinderung ansprechen“, beobachtet er.

Dieter Arnold ist Diakon und gleichzeitig einer der leitenden Angestellten der Werkstatt Bruckberg, einer Einrichtung, in der Menschen mit Behinderung einen geeigneten Arbeitsplatz finden. Aus persönlichem Interesse begann er 1987 die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger in der Diakonie Neuendettelsau. Damals schon christlich sozialisiert, setzte er seinen spirituellen Weg mit der Teilnahme an einer hausinternen Schulung zum Thema „Christliche Einrichtung“ fort.

„Das hat mich so angesprochen, dass ich weiter gesucht habe und weiter gegangen bin.“

Diakon Dieter Arnold

Er absolvierte schließlich den 15-tägigen Diakonatskurs und trat damit einer christlichen Gemeinschaft von über 170 Mitgliedern bei. Dem folgte die Teilnahme am „Diakonieseminar“ und damit die Aufnahme in die Diakonische Schwestern- und Brüderschaft (DSB). Im Jahr 2010 erfolgte die Einsegnung zum Diakon und seit 2011 gestaltet der Hobbygitarrist als Prädikant der Landeskirche Gottesdienste in Bruckberg und Umgebung.

In der Diakonie Neuendettelsau gibt es viele Möglichkeiten, seinen christlichen Glauben zu leben, zum Beispiel als Diakon wie Dieter Arnold

Dieter Arnold hat seinen Weg in der Diakonie Neuendettelsau gefunden. Bei seinem christlichen Dienstgeber kann er seine Spiritualität leben und mit der Leidenschaft für seinen Beruf verbinden. „Wie intensiv man seinen Glauben leben möchte, ist jedem selbst überlassen“, fügt er hinzu.

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