Jobs für Bäcker mit Liebe zur Kunst des alten Backhandwerks


Mit Begeisterung und Sachverstand fühlen, wie unter den eigenen Händen ein Teig entsteht und in einer Traditionsbäckerei nach den Regeln des alten Handwerks hochwertige Backwaren herstellen: Für wen das die Traumvorstellung von der Arbeit als Bäckerin oder Bäcker ist, der ist in der Diakoniebäckerei in Neuendettelsau genau richtig.
Seit 1856 bietet die Traditionsbäckerei im Landkreis Ansbach alles rund um Brot, Gebäck und Kuchen. Die Backwaren werden frisch zubereitet, die Rohstoffe stammen nach Möglichkeit von regionalen Lieferanten.

In der Bäckerei, mit einem Team von derzeit acht Bäckerinnen und Bäckern, sind derzeit Stellen als Bäcker frei. Bei der Beschreibung des Stellenangebotes ist Bäckereichef Martin Lederer flexibel: "Toll wäre ein Altgeselle. Jemand mit einigen Jahren Berufserfahrung, der bereits in drei oder vier Betrieben gearbeitet hat und nach der Einarbeitungsphase selbstständig arbeiten kann."


Bäcker und Bäckerin bei der Arbeit
In der Diakoniebäckerei entstehen Backwaren täglich frisch. © Salomon

Gesucht: Bäcker mit Lust am Lernen

Doch auch junge Bäcker nach der Ausbildung würden ins Team passen. "Mir ist wichtig, dass jemand interessiert und wissbegierig ist", sagt Bäckermeister Lederer. 

Nahrung für Wissbegier und Lernbereitschaft gibt es in der Diakoniebäckerei genug: "Wir machen alles von der Kaisersemmel bis zur Hochzeitstorte." Über 250 Artikel werden in der Traditionsbäckerei übers Jahr verteilt hergestellt. So beginnen jetzt im Sommer die Planungen für die Herstellung der Diakonie-Elisenlebkuchen, die sich schon überregional einen sehr guten Ruf erworben haben. 2011 wurden sie beim Spezialitätenwettbewerb der Metropolregion Nürnberg ausgezeichnet.

Das Sortiment der Bäckerei passt sich auch an die Bedürfnisse der Kunden an: "Zur Zeit machen wir viel mit Dinkel." Darüber hinaus entstehen täglich frisch und mit hoher handwerklicher Qualität viele andere Gebäckstücke, Brote, Kuchen und Semmeln.

Das muss ein Bewerber auf die freie Stelle als Bäcker nicht alles sofort backen können. "Ich gehe nicht davon aus, dass ich einen Mitarbeiter finde, der von Beginn an alles kann", sagt Martin Lederer. Die Fertigkeit, feines Blätterteigebäck und Plunderteilchen herzustellen, kann man in der Diakoniebäckerei lernen. "Ich hatte hier schon Mitarbeiter, die mir gesagt haben, sie hätten bei uns in drei Monaten mehr gelernt als in den drei Lehrjahren zuvor."

Lederer sieht einen Vorteil bei der Arbeit in der Diakoniebäckerei im intensiven Kontakt mit dem Produkt: "In einer Großbäckerei ist der Ofen 35 Meter lang, man sieht nicht mehr, wie das Brot überhaupt gebacken wird."
In der Bäckerei der Diakonie im Landkreis Ansbach ist das anders: Die Herstellung von Sauerteig gehört hier genauso zu den Aufgaben wie das Belegen von Kuchen."


Ein guter Teig braucht Ruhe

Der erfahrene Bäckermeister weiß: Ein guter Teig braucht eine gewissen Reifezeit. Je länger er diese Zeit bekommt, umso besser schmecken das Brot und die Brötchen.

"Wir produzieren frisch und geben dem Teig die Zeit und die Ruhe um zu reifen." so Martin Lederer. "Dadurch entwickelt sich der Geschmack." Den Luxus, den Teig länger reifen zu lassen, haben die großen Backfabriken oft nicht, so Lederer. Die Logistik für den Transport in ein weit verzweigtes Filialnetz fordert ihren Tribut.

Und Geschmack und Ruhe bei der Zubereitung werden von den Kunden honoriert: "Der Hunger nach Qualität wächst bei den Kunden", das hat der Bäckermeister beobachtet. So berichtet er von Kunden, die einmal im Monat per Fahrgemeinschaft aus Nürnberg anreisen, um in der Neuendettelsauer Bäckerei einen Großeinkauf zu tätigen.


Frau vor Backmaschine
Die Mitarbeitenden in der Diakoniebäckerei arbeiten bei der Diakonie Neuendettelsau. © Salomon

Bäckerei ist Teil der Diakonie Neuendettelsau

Die Diakoniebäckerei ist Teil eines Sozialkonzerns mit 7.800 Mitarbeitenden. Ein solider Arbeitgeber mit langer Tradition in der Region Ansbach und weit darüber hinaus.

Davon profitiert natürlich auch der Mitarbeiter in der Backstube. Bezahlt wird nach Tarif, Grundlage sind die Arbeitsvertragsrichtlinien des Diakonischen Werkes (AVR).

Neben der Bezahlung profitieren die Mitarbeitenden noch von weitern Dienstgeber-Vorteilen wie einem umfangreichen Fort- und Weiterbildungsangebot, einer Betrieblichen Altersvorsorge und Zusatzversicherung und dem Angebot der Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Flexible Arbeitszeitgestaltung

Auch auf die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben wird geachtet: Natürlich gelten für die Bäckerei die typischen Arbeitszeiten (Dienstbeginn ist um Mitternacht), doch bei der Gestaltung der Wochenarbeitszeit ist man im Betrieb flexibel.


Neben der Bäckerei zählten auch noch eine Gärtnerei und eine Metzgerei zu den Versorgungsbetrieben der Diakonie Neuendettelsau. Auch räumlich eng benachbart bilden Sie zusammen den "Marktplatz Diakonie". Samstag findet rund um die Geschäfte ein Wochenmarkt statt.

Sie interessieren sich für eine Stelle in der traditionellen Diakoniebäckerei? Hier finden Sie das aktuelle Stellenabgebot: Stelle als Bäcker/ Konditor

Mehr Informationen zu den Dienstgeber-Vorteilen der Diakonie Neuendettelsau:

https://www.diakonieneuendettelsau.de/karriere/dienstgeber-vorteile/

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