mit der Möglichkeit zur Kurzzeitpflege
Unser Haus liegt ruhig gelegen am Ufer der Pegnitz im Süden der mittelfränkischen Kleinstadt Hersbruck. Die Stadt zählt ca. 12.500 Einwohner und liegt auf einer Höhe von 345 m in einer reizvollen, abwechslungsreichen Landschaft 30 km vor den Toren der Frankenmetropole Nürnberg. Ausreichend Parkplätze für Angehörige und Besucher gehören genauso zum Haus wie der reizvolle Park mit einem Teich, der vor allem im Sommer zum Verweilen oder zu einem kleinen Spaziergang einlädt.
zur Namensgebung unserer Einrichtung
Sigmund-Faber (1599-1669) war ein bedeutender Pfarrer Hersbrucks.
Er ist am 18.03.1599 in Bucha bei Kulmbach geboren und war ab 1632 in Hersbruck Pfarrer. Dort erlebte er 1634 die Pest und die sog. „Schreckenstage“. Mitten im Dreißigjährigen Krieg bewahrte er 1634 Hersbruck vor der Zerstörung, indem er sich in einem „pazifistischen Akt“ dem heranstürmenden Oberstleutnant v. Meusingen zu Füßen warf mit den Worten: „Erweist uns Gnade; was ihr als Buße auferlegt, wollen wir leisten“. Sigmund Faber starb am 22.03.1669 in Hersbruck.
zur Gründung und Entwicklung des Sigmund-Faber-Heimes
Im Sigmund-Faber-Heim mit seinem herrlichen Außengelände leben 100 ältere Menschen, sowohl Rüstige als auch Pflegebedürftige, unter ihnen ein steigender Anteil demenziell erkrankter Menschen.
Die Biographie der Menschen ist für uns das im Laufe des Lebens Erlebte, Erlittene, Erreichte, ohne deren Kenntnis man den Menschen, so wie er einem heute begegnet, nicht verstehen kann.
Um dem Menschen in der Gegenwart am besten gerecht werden zu können, bevorzugen wir – nach unserem christlichen Menschenbild – das Pflegemodell der personen-zentrierten, biographie-bezogenen Wertschätzung (die sog. „Validation“ kommt dem sehr nahe).
Dem Menschen soll so, wie er uns jetzt, heute, gegenübertritt, mit fachlicher Kompetenz Entlastung, Wohlbefinden und Wertschätzung entgegengebracht werden. Diese Wertschätzung kommt u.a. dadurch zum Ausdruck, dass den Menschen mit dem signifikanten Symptom der Verhaltensauffälligkeit und später auch des Rückzugs fachgerechte und professionelle Zuwendung gegeben wird.
Wertschätzendes Handeln erfordert über die grundsätzliche Haltung hinaus eine Fachlichkeit, die mit den besonderen Verhaltenssymptomen umzugehen weiß.
St. Abt. Heimleiter
Unser Haus verfügt über 98 Betten verteilt auf 5 Etagen. Zwei Aufzüge sorgen dafür, dass die Etagen ungehindert erreicht werden können. Im 1. Stock unseres Hauses befinden sich 26 Pflegeplätze in Ein- und Zwei-Bettzimmern. Auf den Stockwerken 2 – 5 verteilt befinden sich weitere 60 Einzimmerappartements und 8 Zwei-Zimmerappartements; letztere sind hervorragend für Ehepaare geeignet. Jedes Zimmer verfügt über einen eigenen Balkon, TV- Anschluss, eine Rufanlage sowie einen eigenen Telefonanschluß, der durch die Telekom auf Wunsch freigegeben wird.
Die Doppelzimmer im ersten Stock
Die Doppelzimmer auf der Pflegestation sind mit Pflegebett, Nachttisch und Schrank ausgestattet. Ein kleiner Tisch und zwei Stühle vervollständigen die Ausstattung. Nach Absprache können kleine persönliche Gegenstände mitgebracht werden.
Die Einzelzimmer im ersten Stock
Unsere Einzelzimmer auf der Pflegestation sind zum Teil möbliert, eigene Möbel sowie persönliche Gegenstände können nach Absprache mitgebracht werden.
Der Speisesaal im ersten Stock
Nach fast halbjährigem Umbau wurde die Pflegestation im Juni 2008 eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben. Der Umbau ist notwendig gewesen, um mehr Platz zu gewinnen und verschiedenartige Milieus (Küchen-, Wohn- und Gruppenbereich) zu ermöglichen. Dazu wurden zum Teil tragende Wände entfernt, Stahlträger eingezogen, Brandschutzsanierungen durchgeführt und eine insgesamt wohnlichere Atmosphäre geschaffen. Highlight ist der neue Kachelofen, der zur Gemütlichkeit beiträgt. Besonderes Augenmerk wurde auf die Beleuchtung gelegt, die den neuesten Standards und Erkenntnissen der Pflegewissenschaft entspricht; das Licht hat die dazu nötige Helligkeit von 500 Lux und entspricht durch sich verändernde Lichtmischungen dem Tageslicht. Die zum Teil erheblichen Einschränkungen und Beschwernisse während der Umbauzeit haben sich gelohnt: die Bewohner haben nun mehr Möglichkeiten, das Tagesgeschehen zu gestalten. Sie können beispielsweise durch die Transparenz zum Küchenbereich das dortige Geschehen mitverfolgen und sogar an der Zubereitung von Essenskomponenten mitwirken, oder sie können es sich bei Kaffee und Gugelhupf am Kachelofen bequem machen.
Für 2009 ist die Anschaffung eines fahrbaren Backofens geplant, um mit den Bewohnern gemeinsam kochen und backen zu können.
Ein- bzw. Zwei-Zimmerappartements
Bei den Zimmern auf den Etagen 2 – 5 handelt es sich um Ein- bzw. Zwei- Zimmerappartements. Die Zimmer sind unmöbliert. Möbel, Vorhänge, etc. können von Zuhause mitgebracht werden. Es gibt folgende Räumlichkeiten:
Einzimmerappartements
Jedes Appartement hat ein eigenes Bad mit Dusche und WC, einen Vorplatz mit kleiner Nische für z. B. Kühlschrank, kleine Arbeitsplatte, Hängeschränkchen und einen Wohn/Schlafraum (ca. 17 m²) sowie einen Balkon mit Abstellraum.
Zweizimmerappartements
Ein zweites Zimmer mit ca. 14 m² ermöglicht die räumliche Aufteilung von Wohn- und Schlafraum. Ehepaare setzten diese Möglichkeit gerne um. Ein Abstellraum im Appartement schafft zusätzlichen Platz.
Unser Haus hat eine eigene Küche. Die Speisen werden täglich frisch zubereitet. Der Speiseplan wird durch unseren Küchenleiter wöchentlich erstellt und für die Bewohner gut sichtbar ausgehängt. Einzelne Menükomponenten können, bei Unverträglichkeit oder wenn sie nicht dem Wunsch und Geschmack entsprechen, verändert werden. Es findet monatlich eine Speiseplanbesprechung mit dem Küchenleiter, der Pflegedienstleitung und den Bewohnern statt. Hier können besondere Wünsche oder auch Beschwerden geäußert werden.
Frühstück ab 07.30 Uhr
Das Frühstück wird auf die Zimmer gebracht, die Bewohner können zu der Zeit, die ihnen angenehm ist, frühstücken.
Mittagessen um 12.00 Uhr
Zum Mittagessen trifft man sich gemeinsam im Speisesaal.
Abendessen um 17.45 Uhr
Das Abendessen wird wieder gemeinsam im Speisesaal eingenommen. Ausnahme Mittwoch und Sonntag; an den beiden Tagen wird das Abendessen auf den Stockwerken eingenommen.
Die Bewohner der Pflegestation werden zu allen Mahlzeiten auf dem Stockwerk versorgt.
Um die Gemeinschaft zu fördern und zur Unterstützung beim Herstellen neuer Kontakte werden regelmäßig unterschiedliche Gruppen angeboten. Dies sind zum Beispiel:
Neben den oben zahlreich aufgeführten Angeboten sorgen wir in unserem Haus auch für Geistliches Leben und seelsorgerische Betreuung. Hierzu gehören:
Wir übernehmen den praktischen Teil der Ausbildung in der Altenpflege und der Altenpflegehilfe in unserem Haus.
Sigmund-Faber-Heim Hersbruck
Sigmund-Faber-Str. 17
91217 Hersbruck
Leitung: Stephan Abt
Pflegedienstleitung: Christa Rodriguez
Telefon: +49 (0) 91 51 / 83 37 - 0
Fax: +49 (0) 91 51 / 83 37 - 37
E-Mail: sfh.Hersbruck(at)DiakonieNeuendettelsau.de