
Wenn Sie selbst Eltern oder Großeltern sind, werden Sie sich erinnern, wie sehr Sie sich auf die Geburt Ihres Kindes gefreut haben. Vieles scheint dann selbstverständlich: Wenn alles gut geht, wird nach 9 Monaten ein gesundes Baby geboren. Manchmal aber ist alles ganz anders: Wenn ein Baby zu früh zur Welt kommt, geschieht dies unter dramatischen Umständen für die Familie. Völlig unerwartet wird dann ein Kind geboren, das alleine noch nicht lebensfähig ist.
In dieser Krisensituation brauchen Eltern dringend Unterstützung. Sozialpädagogin Daniela Isenmann ist in der Cnopf´schen Kinderklinik eine wichtige Ansprechpartnerin, die den Eltern zur Seite steht. Sie kennt deren Ängste und Sorgen, hat Zeit für beratende Gespräche und bietet ganz praktische Unterstützung. Etwa wenn sie bei Antragstellungen hilft, Fördermöglichkeiten für das Kind vorschlägt oder komplizierte Diagnosen erläutert.
Eltern von Frühchen sind häufig über Monate täglich viele Stunden am Krankenbett ihres Kindes. Sie brauchen einen Bereich, in den sie sich zurückziehen und durchatmen können. Für stillende Mütter ist es besonders wertvoll, wenn sie in den wenigen Minuten, in denen sie ihrem Kind ganz nah sein können, in einem einladenden Raum zur Ruhe kommen können - ganz abseits von intensivmedizinischen Geräten. Für alle diese Angebote kommen aber keine öffentlichen Kostenträger mehr auf. Für Familien in dieser schweren Krisensituation sind sie jedoch unabdingbar.
Leider wird diese wichtige Beratung und Unterstützung der Eltern nicht von den Krankenkassen finanziert.
Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel
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