Die Fragestellungen beziehen sich auf verschiedene Bereiche.
Das Hauptaugenmerk liegt auf Menschen, die noch selbständig zu Hause leben und dies auch weiterhin solange wie möglich möchten. Sicherlich hat sich jeder schon mal die Frage gestellt, was ist, wenn man sich im Alter nicht mehr selbst versorgen kann. Wer kümmert sich dann um einen? Muss man dann in ein Heim? Oder gibt es personelle oder technische Unterstützungsmöglichkeiten, die diesen Schritt hinauszögern oder gar ganz verhindern können? Um Dienstleistungen und Produkte so zu gestalten, dass sie für die Menschen nützlich und sinnvoll sind, ist es wichtig die Wünsche und Bedürfnisse potentiellen Nutzer zu kennen und diese in den Gestaltungsprozess mit einzubeziehen.
Gleichermaßen gilt dies auch für Angehörige, die sich um Familienmitglieder kümmern oder pflegen. Erfahrungen aus der Betreuung von Angehörigen müssen in die Forschungsarbeit einfließen, damit durch unterstützende Produkte und Dienstleistungen pflegende Angehörige entlastet sowie die Sicherheit und Lebensqualität aller Beteiligten verbessert werden kann.
Doch nicht nur im ambulanten sondern auch im stationären Bereich sieht die Diakonie Handlungs- und Forschungsbedarf. Durch den sinnvollen Einsatz innovativer Produkte können Arbeitsbelastungen wie beispielsweise zeitintensiver Dokumentationsaufwand reduziert werden, so dass mehr Zeit für den Menschen selbst bleibt. Gefragt sind also Konzepte und Ideen, die auf Erfahrungen und Wissen aus der täglichen Arbeit mit Pflegebedürftigen basieren.
Dem Verständnis der Diakonie Neuendettelsau zufolge, ist eine Einbindung potentieller Nutzer in die Entwicklung zukunftsfähiger Hilfs- und Dienstleistungsangebote unerlässlich. Aus diesem Grund hat die Diakonie das Komitee für Zukunftstechnologien gegründet.