
Dr. Johannes Friedrich steht in vielfältiger Beziehung zur Diakonie Neuendettelsau. Er wirkte am Festakt zur Gründung der „Löhe-Kulturstiftung“ mit und betonte damals, wie bedeutend es sei, die Gedanken Löhes, seine Briefe und Manuskripte, für die Wissenschaft, für die Diakonie und Kirche zu erhalten. Zur 150-Jahrfeier der Diakonie Neuendettelsau im Jahr 2004 hielt Dr. Johannes Friedrich die Festpredigt und sprach von der „Diakonie als Grunddimension der Kirche“. Auch in der Frühjahrssynode 2006 in Bad Alexandersbad unterstrich er in seiner Rede die hohe Bedeutung der diakonischen Arbeit sowohl in Einrichtungen als auch in Kirchengemeinden. Darüber hinaus wies er auf die Wichtigkeit von Angeboten für Menschen mit Demenz hin. Mit dem Kompetenzzentrum für Menschen mit Demenz, das nur wenige Monate später eröffnet wurde, setzte die Diakonie Neuendettelsau dieses Anliegen in die Tat um. Des Weiteren war Dr. Johannes Friedrich an der Einweihung des Altenpflegeheims in Allenstein/Olsztyn in Polen beteiligt. In seinem Grußwort brachte er ganz im Sinne Wilhelms Löhes die Notwendigkeit der Ländergrenzen überschreitenden Hilfe zum Ausdruck.

Oberin Erna Biewald
Staatsminister a. D. Hans Maurer
Landesbischof Dr. Johannes Friedrich
Rektor Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer