In den Jahren 1940/41 war die Diakonie Neuendettelsau von einem Verbrechen der Nationalsozialisten betroffen, das noch heute viele Menschen kaum begreifen können.
Während der sogenannten "Euthanasie"-Maßnahmen wurden von 1700 Menschen mit einer geistigen Behinderung, die damals in den Heimen lebten, über 1200 auf staatliche Anordnung abtransportiert. 438 von Ihnen wurden in Gaskammern umgebracht, 402 Personen starben vor allem durch sogenannte "Hungerkuren" in staatlichen Heil- und Pflegeanstalten.
