
Ohne Wurzeln kann keine Pflanze gedeihen. Die Wurzel versorgt die Pflanze mit den nötigen Nährstoffen und verschafft ihr die notwendige "Verankerung" im Boden. Wie sieht es mit unseren eigenen "Wurzeln" aus? Welche geben uns "Nahrung" und Halt? Es empfiehlt sich, immer wieder zu reflektieren, welche Wurzeln noch vital und auf welche Energien der eigenen "Geschichte" wir bauen können.
Das gilt auch für die Diakonie Neuendettelsau. Ihre "Wurzeln" reichen bis in das Jahr 1854 zurück, als der damalige Neuendettelsauer Dorfpfarrer Wilhelm Löhe die Diakonissenanstalt ins Leben rief. Sie ist damit die älteste diakonische Einrichtung in Bayern.
Machen Sie sich auf den Weg, auf den Geschichtsweg, und entdecken Sie die interessante Vergangenheit der Diakonie Neuendettelsau. 13 Stationen haben wir ausgewählt. Damit ist sicher nicht alles erfasst, was an geschichtlichen Ereignissen zu berichten wäre. Der Geschichtsweg kann nur Ausschnitte wiedergeben. Aber durch die Ausschnitte wird das segensreiche Handeln von Menschen deutlich, die seit 150 Jahren aus dem Glauben heraus die Botschaft Gottes in Wort und Tat verkündigen. Der Spaziergänger durch den Geschichtsweg erhält aber auch einen Überblick, was sich heute hinter den Hausfassaden tut.
Die Diakonie Neuendettelsau ist eine Einrichtung mit tiefen geschichtlichen Wurzeln, sie hat sich aber immer den aktuellen Anforderungen gestellt und ist daher auch ein modernes und leistungsfähiges Unternehmen mit heute fast 6.000 Mitarbeitenden. Ich wünsche Ihnen einen erlebnisreichen Spaziergang durch die Vergangenheit und die Gegenwart der Diakonie Neuendettelsau.
Hermann Schoenauer, Rektor