Die Menschen in den ehemals kommunistischen Ländern Mittel- und Osteuropas leben seit der politischen Wende in einer Zeit permanenter Unsicherheit und großer Umbrüche. Während die Jungen und Leistungsfähigen ihr Glück in den Metropolen oder im Ausland suchen, bleiben die schwachen, kranken und benachteiligten Menschen häufig alleine zurück.
Besonders betroffen sind alte Menschen und Kinder. Weil die Eltern im Westen ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, werden viele Kinder und Jugendliche ohne ausreichende Betreuung zurückgelassen. Allein in Rumänien schätzt man ihre Zahl auf 170.000!
Die niedrigen Renten, meist nur 100 bis 200 EUR pro Monat, reichen für das Überleben kaum aus. Im ländlichen Bereich herrscht dazu häufig eine hohe Arbeitslosigkeit. Das fast ausschließlich staatliche Sozialsystem ist in diesen Ländern nur ungenügend ausgestattet.
Aber es gibt auch viele Zeichen der Hoffnung. Gerade kirchliche und diakonische Einrichtungen bauen mit viel Mut und Einsatzbereitschaft soziale und medizinische Hilfen auf. Die Diakonie Neuendettelsau ist dabei seit fast 20 Jahren mit ihren Aktivitäten und Partnerschaften ein Vorreiter.
Der Förderverein wurde im Jahr 2000 als Initiative der Kirchengemeinden Nürnberg-Mögeldorf und Rehau sowie der Diakonie Neuendettelsau gegründet. Ziel ist die finanzielle Unterstützung beim Aufbau von nachhaltigen sozialen Strukturen in Osteuropa.
Förderverein
Rumänien- und Osteuropahilfe e.V.
Wilhelm-Löhe-Straße 16
D-91564 Neuendettelsau
Telefon: +49 (0) 9874 / 8 - 24 27
Fax: +49 (0) 9874 / 8 - 23 32
e-mail: osthilfe(at)DiakonieNeuendettelsau.de
Sparkasse Neuendettelsau
Konto: 720 015 791
BLZ 760 500 00
Kennwort:
Förderverein Osteuropahilfe