„Wau Wau“-Spiel von Thomas Fitzthum wird in Obernzenn produziert
Erfunden hat das „Wau Wau“-Spiel der Ansbacher Künstler Thomas Fitzthum. Damit das Spiel ein Erfolg wird, unterzeichneten der Rektor der Diakonie Neuendettelsau, Prof. Dr. h.c. Hermann Schoenauer, der Präsident der Hochschule Ansbach, Prof. Dr. Gerhard Mammen, und Prof. Dr. Jochem Müller vom Institut für kreatives Marketing der Hochschule gemeinsam mit dem Erfinder einen Kooperationsvertrag.
Der Ort der Unterzeichnung dieser ersten vertraglich gefestigten Zusammenarbeit zwischen der Ansbacher Hochschule und der Neuendettelsauer Diakonie war bewusst gewählt, denn in der Werkstatt für behinderte Menschen in Obernzenn wird das Spiel produziert. Auch für die Vermarktung ist die Diakonie Neuendettelsau verantwortlich. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt das Institut für kreatives Marketing (Marketia) der Hochschule Ansbach. Rektor Schoenauer verwies bei der Unterzeichnung darauf, dass sich die Werkstätten für behinderte Menschen in den letzten Jahren gewandelt hätten und nun flexibel auf die Anforderungen des Marktes reagieren. Von hoher Bedeutung, so Schoenauer, sei für die Diakonie Neuendettelsau die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wie der Hochschule Ansbach. Studierende der Hochschule hatten das Kartenspiel im Rahmen einer Projektgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Müller und Dipl.-Kfm. Jürgen Rippel auf potenzielle Zielgruppen unter anderem in Schulen getestet und dabei festgestellt, dass es ein „Renner“ werden könnte. Die Studierenden entwickelten auch Ideen zur Vermarktung und schlugen vor, eine Werkstatt für behinderte Menschen mit Herstellung und Vertrieb zu beauftragen. Die Diakonie Neuendettelsau nimmt damit zum ersten Mal ein solches Spiel in ihr Sortiment von Werkstattartikeln auf. Das Spiel wird in einer hochwertigen, umweltfreundlichen und handlichen Holzkiste geliefert, die Menschen mit Behinderung per Hand fertigen. Das lustige und spannende Buchstabenspiel selbst besteht aus 108 Karten. Es fördert das Verständnis für die deutsche Sprache und die Rechtschreibung. Zwei bis acht Spielern im Alter ab sieben Jahren können mitspielen. Mit den eigenen Buchstaben und denen der Mitspieler müssen immer wieder neue Sprachschöpfungen kreiert werden. Eine Spielrunde dauert etwa 30 bis 45 Minuten. Vom Studienkreis „spielen und lernen“ wurde das Spiel getestet und für „pädagogisch wertvoll“ befunden. Weitere Informationen gibt es unter www.wauwau-spiel.de. Das „Wau Wau“-Spiel kann in der Werkstatt Obernzenn der Diakonie Neuendettelsau (Tel. 09844/978930, Fax 09844/9789359, E-Mail wfbm.obernzenn@diakonieneuendettelsau.de) für 15 Euro bestellt werden.
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