Informationsveranstaltung der Diakonie Neuendettelsau in München
Das Europäische Parlament hat auf Vorschlag der Europäischen Kommission 2012 als „Europäisches Jahr für Aktives Altern und die Solidarität der Generationen" ausgerufen. Die Diakonie Neuendettelsau nutzt das Europäische Jahr 2012 um auf zentrale Anliegen in der Metropolregion Nürnberg und darüber hinaus aufmerksam zu machen und sich nachhaltig zu diesem Jahresmotto zu positionieren.
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| ![]() Prof. Dr. h.c. Hermann Schoenauer im Gespräch mit Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer – links Dr. Ingo Friedrich. |
Zudem soll durch verschiedene Aktivitäten der Bekanntheitsgrad des Europäischen Jahres erhöht und eine Sensibilisierung der Gesellschaft zu diesen Themen ermöglicht werden. Die grundlegende Idee ist es, eine „Kultur für Aktives Altern zu schaffen und tragende Säulen wie die Vitalität, die Solidarität und die Menschenwürde zu berücksichtigen“, sagte Prof. Dr. h.c. Hermann Schoenauer am Montagabend auf einer Informationsveranstaltung der Diakonie Neuendettelsau in München. Vor hochkarätigen Gästen, darunter Staatsministerin Christine Haderthauer und Dr. Ingo Friedrich, Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats (EWS), forderte Rektor Schoenauer die Unterstützung der Politik. „Wenn wir das Jahr des aktiven Alterns und die Solidarität der Generationen erfolgreich gestalten wollen, brauchen wir die aktive Unterstützung der Politik“. Das Konzept des „Europäischen Jahrs für Aktives Altern und die Solidarität der Generationen" steht in großer Übereinstimmung mit den Leitlinien der Diakonie Neuendettelsau. In Anlehnung daran hat auch die Diakonie Neuendettelsau das eigene Jahresmotto danach ausgerichtet. Bereits im Oktober 2011 konnte die Diakonie Neuendettelsau das Europäische Jahr in Brüssel in der bayerischen Vertretung mit Unterstützung von Europaabgeordneten und dem bayerischen Sozialministerium offiziell eröffnen. Deshalb veranstaltete die Diakonie Neuendettelsau diesen Informationsabend in München, um mit Politikern und Gästen das Jahr zu thematisieren. Dabei wurden aktuelle innovative Lösungen für die Gestaltung des Lebens für Menschen im Alter präsentiert. Ein extra für das Jahr produzierter Film zeigt auf, welche Möglichkeiten für Aktives Altern aktuell vorhanden sind und sich zukünftig entwickeln werden. In einem Grußwort nahm Sozialministerin Haderthauer Stellung zum Thema des Jahres und der damit verbundenen Herausforderungen für das Land Bayern. In einer anschließenden Diskussion, moderiert von Dr. Ingo Friedrich, Vizepräsident des Europäischen Parlaments a. D, sprachen Christine Schwendner vom Bayerischen Sozialministerium, Michael Pausder, stellvertretender Landesgeschäftsführer des VdK, sowie Hans Kopp, Referent für stationäre Seniorenbetreuung der AWO München, über Chancen und Risiken des Aktiven Alterns. Danach beantworteten die Teilnehmer der Podiumsdiskussion die Fragen der zahlreichen Gäste.