Erster Tag für Theologinnen und Theologen der Diakonie Neuendettelsau
Der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinden und Diakonie diente der erste Tag für Theologinnen und Theologen, der dieser Tage im Kapitelsaal in Neuendettelsau stattfand.
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| ![]() Um „Diakonie als Dimension der Spiritualität“ ging es beim Tag für Theologinnen und Theologen im Kapitelsaal. |
Die Veranstaltung richtete sich an Teilnehmer, die einen Bezug zu den Einrichtungen der Diakonie Neuendettelsau und Interesse an gelebter Spiritualität haben. Auch Teilnehmende aus der katholischen Kirche, von der Rummelsberger Diakonie und vom Diakonischen Werk Bayern konnten begrüßt werden. Im „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ wurden die besonderen Belange älterer Menschen in den Blick genommen und es wurde danach gefragt, welche Konsequenzen sich daraus für die kirchliche und diakonische Arbeit ergeben. Unter dem Motto „Diakonie als Dimension der Spiritualität“ wurden Fragen der Gottesdienstgestaltung und der Seelsorge mit dementiell erkrankten Menschen auf der einen und behinderten Menschen auf der anderen Seite erörtert. Vor etwa 20 Theologinnen und Theologen verschiedener Konfessionen stellte Rektor Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer zunächst die Grundlagen, Meilensteine und die aktuelle Entwicklung der Diakonie Neuendettelsau dar. Das „jüngste Kind“ des Werkes, die Wilhelm-Löhe-Hochschule, nannte er dabei ebenso wie die Herausforderungen durch den demographischen Wandel und die verstärkte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben unter dem Stichwort „Inklusion“. Dabei stehe, so Schoenauer, immer der Mensch als Ebenbild Gottes im Mittelpunkt. Nach einer Andacht von Pfarrer Thomas Lunkenheimer moderierte Pfarrer Mathias Hartmann, Direktor der Fachabteilung Jugend und Schule, den Theologentag. Den inhaltlichen Impuls für den Vormittag lieferte der Leiter des Sigmund-Faber-Heims in Hersbruck, Dr. Stephan M. Abt. Er sprach zum Thema „MAKS – multimodale und spirituelle Aktivierung älterer und dementiell erkrankter Menschen“. Am Nachmittag ging es dann um Aspekte der Gottesdienstgestaltung und Seelsorge im Blick auf behinderte Menschen. Darüber informierten die Pfarrer Matthias Weiß und Dr. Lucian Bolos.