20 Jahre Seniorenwohnanlage Roth
Die Seniorenwohnanlage Roth der Diakonie Neuendettelsau feiert am 1. Juli ihr 20-jähriges Bestehen. Bewohner der ersten Stunde erzählen von der angenehmen Atmosphäre und der tollen Arbeit der Mitarbeitenden.
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| ![]() Elfriede Himmelseher, Einrichtungsleiterin Iris Schneider und Dr. Egfried Rösser freuen sich über das 20-jährige Bestehen ihrer Seniorenwohnanlage. |
Seit der Inbetriebnahme der Seniorenwohnanlage wohnen Elfriede Himmelseher, Hedwig Rajsky und Dr. Egfried Rösser nun schon in Roth.
Rösser war der erste Bewohner der Wohnanlage und bereut seine Entscheidung bis heute nicht. „Das war eine der schönsten Zeiten, die ich hier hatte und auch noch habe“.
In ihren großen Wohnungen leben die Senioren gerne. Anfangs noch mit Ehepartnerin, wurde Egfried Rösser sein Wunsch nach einem Mauerdurchbruch, um zwei Wohnungen zu verbinden erfüllt. „Man hat hier sofort Anschluss gefunden und sich wohl gefühlt“, so Rösser über die Bekanntschaften, die er in der Rother Einrichtung gemacht hat.
Besonders mit Hedwig Rajsky hat sich eine enge Freundschaft entwickelt. Obwohl beide aus Roth kamen, lernten sie sich gemeinsam mit ihren Ehepartnern erst kurz nach dem Einzug kennen und unternahmen viel zusammen.
Auch Elfriede Himmelseher möchte die Seniorenwohnanlage nicht mehr missen. „Ich fühle mich hier einfach wohl, vor allem weil ich weiß, dass jemand da ist, wenn ich ihn brauchen sollte. Man fühlt sich einfach sicher und geborgen, weil man sich nicht um alles kümmern muss“. Dass den Senioren neben der Wohngemeinschaft auch andere Dinge wichtig sind, merkt man, als sie von ihrer Einrichtungsleiterin Iris Schneider erzählen:
„Unsere Frau Schneider war ein richtiger Glücksgriff“, so Rösser. Heimleiterin Iris Schneider begann 1992 in der Seniorenwohnanlage zu arbeiten. Sie kümmere sich immer ganz persönlich um die Freizeitangebote und achte auch darauf, dass die Angebote den Bewohnern gefalllen.
Für solche Anlässe gibt es auch ein Treffen der Bewohnersprecher, das alle drei Monate stattfindet. Neben Kaffee- und Spielenachmittagen, Weißwurstessen oder Grillabenden sowie Faschings- oder Adventsnachmittagen besteht die Möglichkeit, am SimA (Selbständig im Alter)-Training teilzunehmen.
Auch Gottesdienste, die im angrenzenden Seniorenheim gehalten werden, können die Senioren besuchen. „Anfangs waren noch viele Ausflüge mit im Programm, mittlerweile werden diese leider immer weniger“, so Iris Schneider. Das liegt ihrer Ansicht nach daran, dass die Frauen und Männer, die neu in die Anlage ziehen, immer älter werden.
Waren es zu Beginn noch viele unter 80 Jahren, kommen jetzt die meisten erst nach ihrem 80. Lebensjahr. Ein großer Vorteil der Seniorenwohnanlage in Roth ist es, dass die Senioren bei altersbedingten Einschränkungen oder Beschwerden in das angrenzende Seniorenheim ziehen können, in dem sie dann rund um die Uhr betreut werden.
Besonders für Ehepaare ist dies eine tolle Möglichkeit, trotzdem noch zusammen zu bleiben, auch wenn ein Partner pflegebedürftig wird. Im Jahr 2000 übernahm die Diakonie Neuendettelsau die Seniorenwohnanlage im Rahmen einer Kooperation mit dem Diakonieverein Roth.
Seit der Inbetriebnahme am 1. Juli 1992, als die ersten Möbelwagen anrollten, haben bis heute 147 Personen in der Wohnanlage gewohnt. Viele kamen aus weiter entfernten Orten, sogar aus Helgoland oder Berlin.
Die Wohnanlage war eine der ersten ihrer Art in der Region. Momentan wohnen 35 Frauen und Männer in den 35 Wohnungen. Obwohl meistens Alleinstehende einziehen, sind viele der Wohnungen von der Größe her auch für Ehepaare geeignet. Die momentan älteste Bewohnerin, die seit 2001 im Haus wohnt, ist 96 Jahre alt.