
Als der römische Kaiser Valerian Papst Sixtus II. im Jahre 258 zum Tode verurteilt, will ihm sein Archidiakon Laurentius in den Tod begleiten. Doch Sixtus gibt ihm den Auftrag, den Kirchenschatz an die Leidenden und an die Armen zu verteilen. Diesen Schatz will jedoch auch Kaiser Valerian haben und so lässt er Laurentius mehrfach geißeln, um ihn so zur Herausgabe des Schatzes zu zwingen.
Laurentius erbittet sich drei Tage Zeit, die er nutzt, um die Güter an die Armen und Leidenden zu verteilen. Als dann der Kaiser kommt, um den Schatz zu holen, präsentiert ihm Laurentius die Armen als die "wahren Schätze der Kirche". Der erboste Valerian lässt Laurentius mit Bleiklötzen schlagen, zwischen glühende Platten legen und versucht, ihn zum heidnischen Opferdienst zu zwingen. Doch Laurentius bleibt standhaft. Deshalb wird er schließlich auf einem Rost langsam zu Tode gemartert. Sein Kerkermeister Hippolytus ist von der Standhaftigkeit des Laurentius beeindruckt, bekehrt sich und begräbt Laurentius.
Sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Kirche ist der 10. August der Gedenktag für Laurentius, der seit dem Jahre 450 immer mit einem Rost in der Hand dargestellt wird.
06.07.2010 - 19:00
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07.07.2010 - 18:00
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08.07.2010 - 8:30
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