
Durch die umfassende Löhe-Biografie, die Erika Geiger im Jahre 2003 vorlegte, stand der wissenschaftlichen und allgemein interessierten Leserschaft eine Publikation zur Verfügung, die Einblick in das Leben und Wirken Wilhelm Löhes in seiner Gänze gab. Die Biografie setzte einen Meilenstein in der Löhe-Publizistik in den vergangenen Jahren. Ganz bewusst wollte Erika Geiger das Leben und Wirken Wilhelm Löhes einer breiteren Leserschaft darbringen.
Mit ihrer Löhe-Biografie hat Erika Geiger eine große Öffentlichkeit erreicht und auf diese Weise dazu beigetragen, dass der Name Wilhelm Löhe nicht in Vergessenheit geriet, sondern darüber hinaus auch heute noch Impulse für das kirchliche Leben und die diakonische Arbeit gibt. Gerade für das Löhe-Jahr 2008 war die Publikation Geigers von großer Bedeutung.
Das Werk Wilhelm Löhes hat sie bereits in ihren Jugendjahren und als junge Frau kennengelernt. Ihr Vater, Hermann Dietzfelbinger, späterer Landesbischof, war auch Rektor in Neuendettelsau gewesen. Während eines diakonischen Jahres in der Klinik Hallerwiese lernte Erika Geiger die diakonische Arbeit intensiv kennen.